Bilanz-Blitz · Mit Umsatzsteuer
Auf jeden Verkauf kommen 19 % Umsatzsteuer obendrauf, und die kassierst du mit. In der Kasse liegt dadurch mehr Geld, als dir gehört — der Anteil des Finanzamts geht am Monatsende wieder raus. Achte darauf, dass dein Umsatzerlös trotzdem derselbe bleibt wie ohne Steuer.
Was der Bilanz-Blitz alles kann
- Du entscheidest, der Monat läuft. Preis, Bestellmenge, Werbung — drei Regler, mehr nicht. Dann startest du den Monat und siehst, was daraus geworden ist.
- Das Modell steht auf dem Schirm. Die Nachfragegerade, die Werbetabelle, die Saison und die Zahlungsziele stehen alle sichtbar da. Du kannst den nächsten Monat vorher selbst ausrechnen und nachprüfen, ob du recht hattest.
- Bilanz und GuV bleiben offen. Beide Rechnungen stehen neben den Reglern und ändern sich mit jeder Entscheidung. So siehst du direkt, welche Buchung die Bilanzsumme bewegt und welche nicht.
- Jeder Euro hat eine Buchung. Nach jedem Monat siehst du alle Buchungssätze in der Reihenfolge, in der sie entstanden sind — mit der Wirkung auf die Bilanz dazu: Aktivtausch, Bilanzverlängerung und so weiter.
- Pleitegehen ist erlaubt. Wenn das Konto zu weit ins Minus rutscht, ist der Durchlauf zu Ende — und die Auswertung sagt dir, in welchem Monat und woran es lag. Hier kostet das nichts.
- Keine Note, eine Auswertung. Am Ende bekommst du benannte Befunde statt Punkte: „Gewinn gemacht und trotzdem kein Geld“, „unter dem Einkaufspreis verkauft“, „Kunden standen vor leeren Regalen“ — jeweils mit den Monaten, in denen es passiert ist.
Die Umsatzsteuer ist ein durchlaufender Posten: Sie taucht nie in der GuV auf, aber sie bewegt jeden Monat deinen Kontostand. Wer sie für Einnahmen hält, plant mit Geld, das ihm nicht gehört.