Bilanz-Blitz · Vom Kiosk zum Café

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Zwölf Monate, ein Darlehen, ein Ofen und eine Aushilfe. Zwei Dinge sind hier neu: Die Abschreibung auf den Ofen ist Aufwand, ohne dass Geld fließt — und Miete, Lohn und Zinsen laufen weiter, auch in den beiden schwachen Sommermonaten.

Was der Bilanz-Blitz alles kann

  • Du entscheidest, der Monat läuft. Preis, Bestellmenge, Werbung — drei Regler, mehr nicht. Dann startest du den Monat und siehst, was daraus geworden ist.
  • Das Modell steht auf dem Schirm. Die Nachfragegerade, die Werbetabelle, die Saison und die Zahlungsziele stehen alle sichtbar da. Du kannst den nächsten Monat vorher selbst ausrechnen und nachprĂĽfen, ob du recht hattest.
  • Bilanz und GuV bleiben offen. Beide Rechnungen stehen neben den Reglern und ändern sich mit jeder Entscheidung. So siehst du direkt, welche Buchung die Bilanzsumme bewegt und welche nicht.
  • Jeder Euro hat eine Buchung. Nach jedem Monat siehst du alle Buchungssätze in der Reihenfolge, in der sie entstanden sind — mit der Wirkung auf die Bilanz dazu: Aktivtausch, Bilanzverlängerung und so weiter.
  • Pleitegehen ist erlaubt. Wenn das Konto zu weit ins Minus rutscht, ist der Durchlauf zu Ende — und die Auswertung sagt dir, in welchem Monat und woran es lag. Hier kostet das nichts.
  • Keine Note, eine Auswertung. Am Ende bekommst du benannte Befunde statt Punkte: „Gewinn gemacht und trotzdem kein Geld“, „unter dem Einkaufspreis verkauft“, „Kunden standen vor leeren Regalen“ — jeweils mit den Monaten, in denen es passiert ist.

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Fixkosten sind der Grund, warum ein schwacher Monat schlimmer ist als ein halb so guter: Sie schrumpfen nicht mit dem Umsatz. Und das Darlehen hat dir Geld gebracht, aber keinen einzigen Euro Ertrag — nur Zinsaufwand.

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