Ionische Bindung
Lithium reagiert mit Fluor zu Lithiumfluorid (LiF). Was geschieht dabei mit den Elektronen?
ErklĂ€rung: Ionenbindung heiĂt ElektronenĂŒbertragung. Das Metall (Lithium, niedrige ElektronegativitĂ€t) gibt Elektronen ab, das Nichtmetall (Fluor, hohe EN) nimmt sie auf. Ein geteiltes Elektronenpaar wĂ€re eine kovalente Bindung, ein Elektronengas die Metallbindung â beides passt nicht zu Metall + Nichtmetall.
Natriumchlorid (NaCl) bildet ein regelmĂ€Ăiges Ionengitter.
ErklĂ€rung: Richtig. NaCl kristallisiert in einem kubischen Ionengitter, in dem Naâș- und Clâ»-Ionen abwechselnd angeordnet sind.
Bei der Ionenbindung gibt Natrium (Na) ___ Elektron(en) ab und wird zum Naâș-Ion.
ErklÀrung: Natrium (Gruppe 1) hat ein Valenzelektron, das es abgibt, um die stabile Edelgaskonfiguration (wie Neon) zu erreichen.
Kaliumbromid ist eine Ionenverbindung. Welches Messergebnis passt dazu?
ErklĂ€rung: Die starken elektrostatischen KrĂ€fte im Ionengitter erfordern viel Energie zum Aufbrechen â Ionenverbindungen schmelzen hoch. Strom leiten sie erst, wenn die Ionen beweglich sind, also in der Schmelze oder Lösung, nicht im festen Gitter.
Ionenverbindungen leiten als Feststoff den elektrischen Strom.
ErklÀrung: Falsch. Im festen Ionengitter sind die Ionen fixiert und können sich nicht bewegen. Erst in Lösung oder als Schmelze sind die Ionen mobil und leiten Strom.
Magnesium (Mg) steht in der 2. Hauptgruppe. Wie viele Elektronen gibt es bei der Ionenbindung ab?
ErklĂ€rung: Mg hat 2 Valenzelektronen und gibt beide ab, um die Edelgaskonfiguration (wie Neon) zu erreichen: Mg â MgÂČâș + 2eâ».
Welche Aussage zur Gefahrstoffkennzeichnung ist richtig?
ErklÀrung: Das GHS (Globally Harmonized System) nutzt weltweit einheitliche Piktogramme, Signalwörter und H-/P-SÀtze zur Kennzeichnung von Gefahrstoffen.
Die VerhĂ€ltnisformel von Calciumchlorid ist Ca___â.
ErklĂ€rung: Calcium (CaÂČâș) benötigt zwei Chlorid-Ionen (Clâ») zum Ladungsausgleich: CaClâ.
Mineralsalze sind MikronÀhrstoffe und werden vom Körper nur in geringen Mengen benötigt.
ErklÀrung: Richtig. Mineralsalze (z. B. Natrium, Kalium, Calcium, Eisen) sind essenziell, werden aber nur in kleinen Mengen benötigt (MikronÀhrstoffe).
Warum löst sich NaCl gut in Wasser?
ErklĂ€rung: Wasser ist ein polares Lösemittel. Die partiell negativen Sauerstoffatome lagern sich an Naâș an, die partiell positiven Wasserstoffatome an Clâ». Dieser Hydratationsprozess löst das Ionengitter auf.
Aluminium (Al) bildet das Ion AlÂłâș. Wie viele Elektronen hat AlÂłâș, wenn Al 13 Elektronen besitzt?
ErklĂ€rung: Al hat 13 Elektronen. AlÂłâș hat 3 Elektronen abgegeben: 13 â 3 = 10 (Edelgaskonfiguration von Neon).
Die Kraft, die Kationen und Anionen im Ionengitter zusammenhĂ€lt, heiĂt ___ Anziehung.
ErklÀrung: Die elektrostatische Anziehung (Coulomb-Kraft) zwischen positiv und negativ geladenen Ionen ist die treibende Kraft der Ionenbindung.
Kaliumiodid (KI) besteht aus Kâș- und Iâ»-Ionen im VerhĂ€ltnis 1:1.
ErklĂ€rung: Richtig. Kalium (Gruppe 1) gibt 1 Elektron ab â Kâș. Iod (Gruppe 17) nimmt 1 Elektron auf â Iâ». VerhĂ€ltnisformel: KI.
Welches der folgenden Symbole (GHS) warnt vor einer akuten ToxizitÀt?
ErklÀrung: Das GHS-Piktogramm Totenkopf mit gekreuzten Knochen (GHS06) steht fuer akute Toxizitaet (Lebensgefahr oder Gesundheitsgefahr bei Verschlucken, Einatmen oder Hautkontakt).
Magnesiumoxid besteht aus MgÂČâș und OÂČâ». Wie lautet die Gesamtladung der Formeleinheit MgO?
ErklĂ€rung: +2 + (â2) = 0. Ionenverbindungen sind nach auĂen hin elektrisch neutral.