Die Lautfalle am Wortende — Hund klingt wie „Hunt"
Am Ende von „Hund" hört man ein hartes t.
Erklärung: Richtig! Am Wortende werden b, d und g hart gesprochen — „Hund" klingt wie „Hunt". Geschrieben wird trotzdem d. Dein Ohr hört richtig, aber die Schreibung folgt dem Wortstamm.
Man schreibt „Hunt", weil man am Ende ein t hört.
Erklärung: Falsch! Genau das ist die Lautfalle. Am Wortende klingt d wie t — aber geschrieben wird der Wortstamm. Verlängere das Wort (die Hun-de), dann hörst du das d.
In welchem Wort hörst du das d ganz normal — so, wie es geschrieben wird?
Erklärung: Nur am Wortende klingt d hart wie t — in „Wald" und „Sand" lauert die Falle. Am Wortanfang wie in „Dose" darfst du deinem Ohr trauen.
Welches Wort klingt am Ende anders, als man es schreibt?
Erklärung: „Berg" klingt am Ende wie „Berk" — das g wird hart gesprochen. Die anderen Wörter enden auf Vokale, da gibt es keine Lautfalle.
Ein Kind schreibt „gelp" statt „gelb". Was ist passiert?
Erklärung: Das Kind hat sogar sehr genau hingehört! „gelb" wird wirklich „gelp" gesprochen. Der Fehler liegt nicht am Ohr, sondern an der Regel „schreib, was du hörst" — die gilt am Wortende nicht.
Welche Wörter klingen am Ende härter, als man sie schreibt? Sortiere diese nach vorne: Hund, Berg, bunt, Park
Erklärung: „Hund" klingt wie „Hunt" und „Berg" wie „Berk" — da lauert die Falle. „bunt" und „Park" enden wirklich auf t und k, da stimmen Klang und Schrift überein.
Bei welchem Wort hörst du am Ende ein t, schreibst aber ein d?
Erklärung: Am Wortende klingt d wie t. Kleider zeigt das d; Zelt und Brot enden wirklich auf t.
Am Ende von „Zwerg" klingt es wie k.
Erklärung: Richtig. Am Wortende wird g hart gesprochen — die Zwerge zeigt, dass ein g geschrieben wird.