Sätze verbinden mit weil, aber und deshalb
Verbinde mit weil: Der Igel rollt sich ein. Er spürt eine Gefahr.
Erklärung: Der Igel rollt sich ein, weil er eine Gefahr spürt. Nach weil steht das Verb am Ende.
Verbinde. Der zweite Teil beginnt mit deshalb: Im Herbst frisst der Igel sehr viel. Er wird dick und rund.
Erklärung: Im Herbst frisst der Igel sehr viel, deshalb wird er dick und rund. Nach deshalb kommt sofort das Verb.
Verbinde mit weil: Das Wachs schmilzt. Die Flamme ist heiß.
Erklärung: Das Wachs schmilzt, weil die Flamme heiß ist. Nach weil steht das Verb am Ende.
Verbinde. Der zweite Teil beginnt mit deshalb: Das Wildschwein ist sehr stark. Es hat kaum Feinde.
Erklärung: Das Wildschwein ist sehr stark, deshalb hat es kaum Feinde. Nach deshalb kommt sofort das Verb.
Verbinde mit weil: Viele Kinder sind am Morgen müde. Sie bekommen zu wenig Schlaf.
Erklärung: Viele Kinder sind am Morgen müde, weil sie zu wenig Schlaf bekommen. Nach weil steht das Verb am Ende.
Der Biber baut einen Damm, ___ staut sich das Wasser zu einem Teich. (weil / deshalb / aber)
Erklärung: Direkt nach der Lücke kommt das Verb (staut), das passt nur zu deshalb. Deshalb nennt die Folge: Hinter dem Damm entsteht ein Teich.
Der Biber baut einen Damm, ___ er im Teich vor Feinden sicher ist. (aber / weil / deshalb)
Erklärung: Das Verb (ist) steht ganz am Ende, das passt nur zu weil. Weil nennt den Grund für den Damm.
Möwen mögen Fisch am liebsten, ___ sie stehlen manchmal auch ein Brot. (deshalb / aber / weil)
Erklärung: Nach der Lücke steht erst „sie", dann das Verb, wie in einem normalen Satz, das passt zu aber. Aber zeigt den Gegensatz: Fisch ist ihr Lieblingsessen, Brot nehmen sie trotzdem.
Der Fuchs stiehlt manchmal ein Huhn, ___ mögen ihn viele Bauern nicht. (aber / deshalb / weil)
Erklärung: Direkt nach der Lücke kommt das Verb (mögen), das passt nur zu deshalb. Deshalb nennt die Folge des gestohlenen Huhns.
Nach viel Sport tun die Muskeln weh, ___ sie werden danach stärker. (weil / deshalb / aber)
Erklärung: Nach der Lücke steht erst „sie", dann das Verb, das passt zu aber. Aber zeigt den Gegensatz: Erst tut es weh, danach ist der Muskel stärker.
Welcher Satz verbindet richtig? Der Biber hat starke Zähne. Er frisst nur Pflanzen.
Erklärung: Aber zeigt den Gegensatz (starke Zähne, trotzdem nur Pflanzen) und lässt die Reihenfolge: erst „er", dann das Verb. Deshalb würde die Zähne zum Grund machen.
Welcher Satz verbindet richtig? Die jungen Pflanzen brauchen Wasser. Wir holen die Gießkanne.
Erklärung: Deshalb nennt die Folge und holt das Verb direkt hinter sich: deshalb holen wir. Mit weil wäre die Gießkanne der Grund für den Durst der Pflanzen.
Welcher Satz verbindet richtig? Bienen sind für uns sehr wichtig. Viele Pflanzen brauchen ihre Hilfe.
Erklärung: Weil nennt den Grund und schickt das Verb ans Ende. „weil viele Pflanzen brauchen" hört man beim Sprechen, geschrieben ist es kein Standarddeutsch; deshalb würde Grund und Folge vertauschen.
Welcher Satz verbindet richtig? Ein Muskel kann nur ziehen. Muskeln arbeiten immer im Paar.
Erklärung: Deshalb nennt die Folge, und das Verb steht direkt dahinter, nicht am Ende wie nach weil. Aber passt nicht, denn die Sätze sind kein Gegensatz.