Wolken — woraus sie bestehen und was sie ankündigen
Woraus besteht eine weiße Haufenwolke am Sommerhimmel?
Erklärung: Wasserdampf ist unsichtbar. Sichtbar wird eine Wolke erst, wenn sich der Dampf beim Abkühlen zu winzigen Tröpfchen verdichtet (kondensiert).
Über dem kochenden Wasserkocher steigt eine weiße Wolke auf. Diese weiße Wolke ist Wasserdampf.
Erklärung: Direkt an der Öffnung ist der Dampf noch unsichtbar. Die weiße Wolke entsteht erst ein Stück darüber, wo der Dampf abkühlt und zu winzigen Tröpfchen wird — eine kleine Wolke wie am Himmel.
Hoch oben ganz dünne, weiße Streifen wie Federn. Welche Wolke ist das?
Erklärung: Federwolken ziehen sehr hoch, wo es so kalt ist, dass sie aus Eiskristallen bestehen. Darum wirken sie fein und faserig.
Der ganze Himmel ist gleichmäßig grau, es nieselt leicht. Welche Wolke ist das?
Erklärung: Eine Schichtwolke liegt tief und wie eine graue Decke über dem Himmel. Aus ihr fällt oft feiner Nieselregen, aber selten ein Gewitter.
Eine Wolke türmt sich bis weit nach oben auf, ihr Gipfel breitet sich flach aus wie ein Amboss. Welche Wolke ist das?
Erklärung: Die Gewitterwolke wächst aus einer Haufenwolke bis in große Höhe. Der flache Amboss oben ist ihr Kennzeichen; aus ihr kommen Blitz, Starkregen und manchmal Hagel.
Mittags stehen ein paar kleine, flache Haufenwolken mit weißen Rändern am blauen Himmel. Welches Wetter ist am wahrscheinlichsten?
Erklärung: Kleine, flache Haufenwolken heißen auch Schönwetterwolken. Gefährlich wird es erst, wenn sie schnell in die Höhe wachsen.
Am Sommernachmittag wachsen die Haufenwolken immer höher und werden unten dunkel. Was ist jetzt am wahrscheinlichsten?
Erklärung: Wenn Haufenwolken rasch in die Höhe wachsen, können sie zu Gewitterwolken werden. Das ist das Zeichen, rechtzeitig einen sicheren Ort zu suchen.
Eine Gewitterwolke ist unten fast schwarz. Sie ist so dunkel, weil sie voller Schmutz ist.
Erklärung: Die Wolke ist sehr dick. Das Sonnenlicht kommt kaum durch die vielen Tröpfchen bis zur Unterseite. Darum sieht sie von unten dunkel aus.
Am Morgen ziehen von Westen viele Federwolken auf, die langsam dichter werden. Was sagt das oft an?
Erklärung: Federwolken ziehen weit vor einem Regengebiet her. Werden sie dichter, nähert sich oft ein Wetterwechsel — nicht sofort, aber bald.
Federwolken (Cirrus) bestehen aus Eiskristallen, auch mitten im Sommer.
Erklärung: Federwolken schweben in vielen Kilometern Höhe. Dort ist es auch im Sommer weit unter null Grad, darum bestehen sie aus Eis.
Wann bildet sich aus feuchter Luft eine Wolke?
Erklärung: Kalte Luft kann weniger Wasserdampf halten. Kühlt aufsteigende Luft ab, wird ein Teil des Dampfs zu Tröpfchen — die Wolke entsteht.
Nebel am Morgen über der Wiese ist eine Wolke, die am Boden liegt.
Erklärung: Nebel besteht wie eine Wolke aus winzigen Wassertröpfchen. Er entsteht, wenn die Luft direkt über dem Boden abkühlt.
Die Haufenwolke heißt in der Fachsprache ___.
Erklärung: Cumulus ist lateinisch und heißt „Haufen“. Daher der deutsche Name Haufenwolke.
Aus welcher Wolke fällt am ehesten Hagel?
Erklärung: Nur in der hoch aufgetürmten Gewitterwolke gibt es so starke Aufwinde, dass Eiskörner immer wieder nach oben getragen werden und zu Hagel wachsen.