Der demos â wer war das âVolkâ?
Das Wort âDemokratieâ setzt sich zusammen aus ___ (Volk) und kratos (Herrschaft).
ErklĂ€rung: Demokratie heiĂt wörtlich âHerrschaft des Volkesâ. Entscheidend ist die Frage, wen die Athener mit âVolkâ (demos) ĂŒberhaupt meinten.
Wen meinte das athenische âdemosâ, das ĂŒber die Stadt herrschte?
ErklĂ€rung: Das demos war kein Sammelbegriff fĂŒr alle Einwohner. Politische Rechte hatte nur, wer freier, erwachsener, mĂ€nnlicher BĂŒrger war.
Etwa wie viel Prozent der rund 200 000 Einwohner Athens durften mitbestimmen?
ErklĂ€rung: Bei rund 30 000â40 000 BĂŒrgern in einer Stadt von etwa 200 000 Menschen war nur ein kleiner Teil stimmberechtigt.
Kallias ist der Sohn eines athenischen BĂŒrgers und einer Athenerin, 25 Jahre alt, frei. Gehört er zum demos?
ErklĂ€rung: Seit Perikles' BĂŒrgerrechtsgesetz (451 v. Chr.) war BĂŒrger, wessen Vater und Mutter aus Athen stammten. Abstimmen durften BĂŒrger ab etwa 18â20 Jahren â Herkunft zĂ€hlte, nicht Reichtum.
Ein reicher Kaufmann aus Korinth, der seit 20 Jahren in Athen lebt, darf in der Volksversammlung abstimmen.
ErklĂ€rung: Er ist ein Metöke â ein Zugezogener. Metöken zahlten Steuern und kĂ€mpften im Heer, blieben aber vom BĂŒrgerrecht ausgeschlossen.
Welches Wort steckt wie âDemokratieâ im griechischen demos?
ErklĂ€rung: Demografie heiĂt âVolksbeschreibungâ â die Statistik ĂŒber die Bevölkerung. Diktatur kommt aus dem Lateinischen.
Rund 30 000 BĂŒrger auf etwa 200 000 Einwohner â welcher Anteil kommt dem am nĂ€chsten?
ErklĂ€rung: 200 000 Ă· 30 000 â 7. Die groĂe Mehrheit der Menschen in Athen gehörte nicht zum demos.
Ein Sklave in Athen konnte durch Freilassung automatisch BĂŒrger werden.
ErklĂ€rung: Freigelassene wurden in der Regel Metöken, keine BĂŒrger â das BĂŒrgerrecht hing an der Abstammung.