Wasser - Eigenschaften und Zustandsformen
Welche drei Zustandsformen hat Wasser?
Erklärung: Wasser kommt in drei Zustandsformen vor: fest (Eis), fluessig (Wasser) und gasfoermig (Wasserdampf).
Wasser gefriert bei 0 Grad Celsius.
Erklärung: Richtig! Bei 0 Grad Celsius wird fluessiges Wasser zu Eis. Diesen Punkt nennt man den Gefrierpunkt.
Wenn Wasser zu Eis wird, nennt man das ___.
Erklärung: Beim Gefrieren wird fluessiges Wasser fest. Das passiert bei Temperaturen unter 0 Grad Celsius.
Bei welcher Temperatur kocht Wasser?
Erklärung: Wasser siedet bei 100 Grad Celsius. Dann wird es gasfoermig und steigt als Wasserdampf auf.
Wasserdampf ist unsichtbar.
Erklärung: Richtig! Echter Wasserdampf ist unsichtbar. Die weissen Woelkchen, die wir sehen (z.B. ueber einem Kochtopf), sind schon wieder winzige Wassertroepfchen.
Ordne die Zustandsaenderungen des Wassers in der richtigen Reihenfolge beim Erwaermen.
Erklärung: Beim Erwaermen schmilzt Eis zuerst zu Wasser und verdampft dann zu Wasserdampf.
Was passiert mit Wasser, wenn es gefriert?
Erklärung: Wasser dehnt sich beim Gefrieren aus. Deshalb schwimmt Eis auf Wasser und koennen Wasserrohre im Winter platzen.
Den Uebergang von fluessig zu gasfoermig nennt man ___.
Erklärung: Beim Verdampfen wird fluessiges Wasser zu gasfoermigem Wasserdampf. Das geschieht beim Kochen oder langsam beim Verdunsten.
Ein Liter Eis ist leichter als ein Liter flĂĽssiges Wasser.
Erklärung: Richtig! Gleich viel Eis wiegt weniger als gleich viel flüssiges Wasser — Eis hat eine geringere Dichte. Deshalb schwimmt Eis auf dem Wasser, sogar ein riesiger, schwerer Eisberg im Meer.
Was ist Kondensation?
Erklärung: Bei der Kondensation kuehlt Wasserdampf ab und wird wieder zu fluessigem Wasser. Das sieht man z.B. als Beschlag am Fenster.
Ordne die Vorgaenge richtig zu: Was passiert bei sinkender Temperatur?
Erklärung: Beim Abkuehlen wird zuerst Dampf zu Wasser (Kondensation), dann wird Wasser zu Eis (Gefrieren).
Eine kalte Flasche aus dem Kuehlschrank steht in der warmen Kueche. Aussen bilden sich Troepfchen. Woher kommt das Wasser?
Erklärung: In der Luft ist unsichtbarer Wasserdampf. Trifft er auf die kalte Flasche, kuehlt er ab und wird zu winzigen Wassertroepfchen (Kondensation) – genau wie am Badezimmerspiegel nach dem Duschen. Durch das Glas kommt kein Wasser.
Wasser ist ein gutes ___, weil es viele Stoffe aufloesen kann.
Erklärung: Wasser kann viele Stoffe loesen, z.B. Zucker, Salz und Mineralien. Deshalb nennt man es auch das universelle Loesungsmittel.
Verdunstung findet nur bei 100 Grad Celsius statt.
Erklärung: Falsch! Verdunstung findet auch bei niedrigeren Temperaturen statt, z.B. trocknet nasse Waesche auch bei 20 Grad. Nur das Sieden (Kochen) passiert bei 100 Grad.
Lisa stellt eine randvolle, fest verschlossene Plastikflasche mit Wasser ins Gefrierfach. Wie sieht sie am Morgen aus?
Erklärung: Wasser dehnt sich beim Gefrieren um etwa 9 % aus. In der vollen, verschlossenen Flasche ist kein Platz – das Eis drueckt die Flasche nach aussen. Genauso koennen im Winter Wasserrohre platzen.
Eine groĂźe Wassermelone (3 kg) und ein kleiner Kieselstein (10 g) kommen in eine Wanne mit Wasser. Was geht unter?
Erklärung: Der Kieselstein geht unter, die viel schwerere Melone schwimmt. Bei einem vollen Stück kommt es auf das Material an, und das Gewicht hilft nicht weiter — Stein sinkt, auch als kleines Steinchen.
Ein kleiner SchlĂĽssel aus Messing wiegt nur 8 g, viel weniger als ein Holzlineal mit 30 g. Der SchlĂĽssel schwimmt auf dem Wasser.
Erklärung: Falsch! Der Schlüssel sinkt, weil Messing ein Metall ist, das untergeht — egal wie klein das Stück ist. Das Lineal schwimmt, weil es aus Holz ist, und nicht, weil es leichter oder schwerer wäre.
Ein StĂĽck Alufolie, fest zu einer kleinen Kugel gepresst, sinkt. Aus einem genau gleichen StĂĽck Alufolie faltest du ein Schiffchen mit Rand. Was passiert mit dem Schiffchen?
Erklärung: Es schwimmt – obenauf, nicht halb untergetaucht. Material und Gewicht sind gleich geblieben, geändert hat sich allein die Form. Das Schiffchen ist innen hohl und schiebt beim Eintauchen viel Wasser beiseite, die kleine Kugel nur ganz wenig. Das beiseitegeschobene Wasser drückt nach oben und hält das Schiffchen, schon wenn sein Boden nur ein kleines Stück eintaucht.
Aus zwei gleichen Quadraten Alufolie (12 cm × 12 cm) faltest du Schiffchen. A hat einen 3 cm hohen Rand und einen Boden von 6 cm × 6 cm. B hat einen 2 cm hohen Rand und einen Boden von 8 cm × 8 cm. Welches trägt mehr Münzen?
Erklärung: Schiffchen B. Bis zum Rand passen in A 6 · 6 · 3 = 108 cm³, in B aber 8 · 8 · 2 = 128 cm³. So viel Wasser kann B beiseiteschieben, bevor es überläuft — und wer mehr Wasser beiseiteschieben kann, trägt mehr. Gleich viel Folie heißt also nicht gleich viel Ladung, und der höhere Rand allein macht es nicht.