Angepasst leben — Tiere und Pflanzen von Wiese und Hecke
Kräftige Grabschaufeln, winzige Augen, kurzes Fell. Wo lebt dieses Tier?
Erklärung: Das ist der Maulwurf. Mit den Grabschaufeln gräbt er Gänge, große Augen braucht er im Dunkeln nicht. Sein Körper passt zum Leben unter der Erde.
Ein grĂĽner GrashĂĽpfer sitzt im Gras. Was schĂĽtzt ihn vor der Amsel?
Erklärung: Grün im grünen Gras: Die Amsel sieht ihn kaum. Das nennt man Tarnung. Das Zirpen verrät ihn eher.
Ein Igel begegnet einem Fuchs. Weil er Angst hat, wachsen ihm danach Stacheln.
Erklärung: Ein Tier kann sich keine Stacheln wünschen. Der Igel hat sie schon, bevor er den Fuchs trifft — und weil er sie hat, kann er hier gut leben.
Ein Igelbaby hat schon bei der Geburt Stacheln.
Erklärung: Gleich nach der Geburt hat das Igelbaby weiche, helle Stacheln. Nach wenigen Tagen werden sie hart. Niemand muss sie sich erst „verdienen“.
Ein Fuchs schleicht sich auf dem offenen Feld an einen Feldhasen heran. Was hilft dem Hasen am meisten?
Erklärung: Auf dem Feld gibt es kein Versteck unter der Erde. Der Hase rettet sich mit seinen langen Hinterbeinen: Er rennt schnell und schlägt Haken.
Das Gänseblümchen legt seine Blätter flach auf den Boden. So übersteht es den Rasenmäher.
Erklärung: Der Mäher schneidet über die flachen Blätter hinweg. Auch Pflanzen sind an ihren Lebensraum angepasst — hier an einen Rasen, der oft gemäht wird.
Der Löwenzahn hat eine lange Wurzel, die tief in den Boden reicht. Darum findet er auch im trockenen Sommer noch Wasser.
Erklärung: Oben ist die Erde schon trocken, tief unten ist noch Wasser. Die lange Pfahlwurzel reicht dorthin.
Im Herbst gibt es auf der Wiese kaum noch Käfer und Würmer. Was macht der Igel?
Erklärung: Im Herbst frisst sich der Igel Fett an und verschläft den Winter. So kommt er durch die Zeit, in der es für ihn kein Futter gibt.
Der Regenwurm hat keine Beine. Wie kommt er durch die Erde?
Erklärung: Der Regenwurm macht sich abwechselnd lang und dick. Winzige Borsten halten ihn dabei im Boden fest. Sein langer, glatter Körper passt genau in enge Gänge.
Der Feldhase ist braun wie der Acker. So ist er gut ___.
Erklärung: Eine Farbe wie die Umgebung heißt Tarnfarbe. Der Fuchs übersieht den Hasen leichter, wenn er sich in seine Mulde duckt.
Ein Maulwurf käme oben in einem Baum genauso gut zurecht wie unter der Erde.
Erklärung: Mit Grabschaufeln kann man nicht gut klettern. Sein Körper passt zur Erde, nicht zum Baum — dort lebt das Eichhörnchen mit Krallen und buschigem Schwanz.
Welches Tier hätte es im Teich am schwersten?
Erklärung: Frosch und Ente haben Schwimmhäute und können gut schwimmen. Der Maulwurf ist für die Erde gebaut, nicht fürs Wasser.
Welches Tier findet in einer dornigen Hecke einen sicheren Platz fĂĽr sein Nest?
Erklärung: In die Dornen kommen Katzen schlecht hinein. Die Amsel kann fliegen und zwischen die Zweige schlüpfen — für sie ist die Hecke ein gutes Zuhause.
Die Brennnessel schĂĽtzt sich mit ihren Brenn___ davor, gefressen zu werden.
Erklärung: Die feinen Brennhaare brechen bei Berührung ab und brennen auf der Haut. Viele Tiere lassen die Brennnessel deshalb stehen — Raupen mancher Schmetterlinge fressen sie trotzdem.