Erst trocken, dann nass — die Mischreihenfolge
Das Salz wurde nicht ins Mehl gemischt und steckt als KlĂĽmpchen in einer Ecke des Teigs. Wie schmecken die Kekse?
Erklärung: Salz und Backpulver sind nur in winzigen Mengen drin und wandern beim Backen nicht mehr durch den Teig. Deshalb mischt man die trockenen Zutaten zuerst gut für sich durch — dann ist alles überall gleich verteilt.
Man soll den Teig am Ende so lange wie möglich rühren, dann wird er besser.
Erklärung: Falsch. Je länger man rührt, desto mehr bildet sich Gluten (ein zähes Netz im Mehl). Der Keks wird dann hart statt mürbe. Nur kurz rühren, bis kein Mehl mehr zu sehen ist.
In welcher Reihenfolge gehst du vor?
Erklärung: Erst die trockene Gruppe, dann die feuchte Gruppe, dann beides kurz zusammen. Die Backgruppe in der Geschichte hat alles trocken und alles nass nur aufeinandergekippt und einmal verrührt — das gibt Klümpchen.
Was passiert, wenn man die feuchten Zutaten einfach auf einen Mehlberg gießt und sofort kräftig rührt?
Erklärung: Gießt man die Flüssigkeit auf trockenes Mehl, klumpt es. Um die Klumpen loszuwerden, rührt man lange — und genau das macht den Teig zäh. Deshalb feuchte und trockene Gruppe getrennt vorbereiten.
Drei Kinder rühren ihren Teig zusammen. Wer hört im richtigen Moment auf?
Erklärung: Sobald kein Mehl mehr zu sehen ist, ist alles verbunden — Schluss. Glatt und glänzend oder fünf Extra-Minuten bedeutet: zu viel gerührt, der Keks wird zäh.
Salz und Backpulver kann man auch einfach oben auf den fertigen Teig streuen.
Erklärung: Dann sitzen sie nur an einer Stelle. Sie müssen schon vorher ins Mehl, damit sie überall gleich verteilt sind.