Bildausschnitt wÀhlen
Du willst einen hohen, schmalen Turm ganz aufs Foto bekommen. Wie hÀltst du die Kamera?
ErklÀrung: Hohe Motive passen ins Hochformat, breite Motive wie ein Strand ins Querformat.
Du fotografierst einen langen Strand mit dem Meer. Welches Format passt?
ErklĂ€rung: Breite Motive fĂŒllen das Querformat.
Heranzoomen und nÀher Herangehen ergeben genau dasselbe Foto.
ErklĂ€rung: Beim Zoomen bleibt dein Standpunkt gleich, das Bild wird nur vergröĂert. Gehst du nĂ€her, siehst du dein Motiv aus einem anderen Blickwinkel, und der Hintergrund wirkt anders.
Du legst dich auf den Boden und fotografierst einen Hund von unten. Wie wirkt der Hund?
ErklĂ€rung: Von unten (Froschperspektive) wirkt ein Motiv groĂ. Von oben (Vogelperspektive) wirkt es klein.
Auf deinem Foto ist deine Freundin ganz klein, dafĂŒr viel leerer Himmel. Was machst du beim nĂ€chsten Foto?
ErklĂ€rung: Der Bildausschnitt entscheidet, was wichtig ist. Was du zeigen willst, soll das Bild fĂŒllen.
Auf deinem Foto sind einer Person die FĂŒĂe abgeschnitten und oben ist viel leere Wand. Was Ă€nderst du?
ErklÀrung: Der Bildrand ist eine Entscheidung. Schau vor dem Auslösen alle vier RÀnder an: Was soll drin sein, was nicht?
Was du aus dem Bild weglÀsst, entscheidest du genauso wie das, was du hineinnimmst.
ErklĂ€rung: Jeder Bildausschnitt lĂ€sst etwas drauĂen. Ein Foto vom vollen Teller erzĂ€hlt etwas anderes als dasselbe Foto mit der leeren KĂŒche daneben.
Du willst zeigen, wie weich das Fell deines Kaninchens ist. Welcher Ausschnitt?
ErklÀrung: Ein naher Ausschnitt zeigt Einzelheiten wie Fell, Muster und Farben, ein weiter Ausschnitt zeigt den Ort.
Was Àndert sich beim NÀher-Herangehen, aber nicht beim Zoomen?
Antwort:
der Blickwinkel