Komponisten und ihre Werke — Vivaldi, Mozart, Beethoven
Mit sechs Jahren spielte er 1762 in Wien der Kaiserin Maria Theresia vor. Wer war das?
Erklärung: Mozart war ein Wunderkind. Sein Vater reiste mit ihm und seiner Schwester an die Fürstenhöfe Europas.
Er verlor nach und nach sein Gehör und komponierte trotzdem weiter, bis er fast ganz taub war. Wer war das?
Erklärung: Beethoven hörte ab etwa 1798 immer schlechter. Seine 9. Sinfonie schrieb er, als er fast nichts mehr hörte — die Musik hatte er im Kopf.
Er war Geiger und Priester in Venedig. Wegen seiner roten Haare hieß er „der rote Priester“. Wer war das?
Erklärung: Vivaldi lebte von 1678 bis 1741 in Venedig. Er schrieb viele Konzerte für Geige, darunter „Die vier Jahreszeiten“.
Wer von den dreien wurde als Letzter geboren?
Erklärung: Vivaldi wurde 1678 geboren, Mozart 1756, Beethoven 1770. Beethoven ist also der Jüngste.
Als Beethoven 1770 geboren wurde, war Vivaldi schon fast 30 Jahre tot.
Erklärung: Vivaldi starb 1741, Beethoven kam 1770 zur Welt — 29 Jahre später. Die beiden lebten nie zur selben Zeit.
Mozart wurde 1756 in der Stadt ___ geboren.
Erklärung: Mozart kam in Salzburg zur Welt. Später zog er nach Wien, wo auch Beethoven lebte.
Beethoven wurde 1770 geboren. In welcher Stadt?
Erklärung: Beethoven kam in Bonn zur Welt und zog als junger Mann nach Wien. Salzburg ist Mozarts Geburtsstadt, Venedig die von Vivaldi.
Welches Werk stammt von Mozart?
Erklärung: Mozart schrieb „Eine kleine Nachtmusik“ 1787 für Streicher. „Die vier Jahreszeiten“ sind von Vivaldi, „Für Elise“ ist von Beethoven.
„Die vier Jahreszeiten“ sind vier Konzerte für Geige — eines für jede Jahreszeit.
Erklärung: Vivaldi malt Frühling, Sommer, Herbst und Winter mit Musik — mit Vogelgezwitscher, Gewitter und klirrender Kälte.
Mit welchem Rhythmus beginnt Beethovens 5. Sinfonie?
Erklärung: „Ta-ta-ta-taaa“ — drei kurze Töne und ein langer. Dieses Motiv kehrt im ganzen ersten Satz wieder, darum erkennt man es sofort.
Bei Feiern der Europäischen Union erklingt die Europahymne. Von wem stammt ihre Melodie?
Erklärung: Die Europahymne ist die Melodie der „Ode an die Freude“ aus Beethovens 9. Sinfonie. Als Hymne spielt man sie ohne Worte.
Die Melodie der deutschen Nationalhymne war zuerst ein Lied fĂĽr den Kaiser in Wien, von 1797. Wer schrieb sie?
Erklärung: Haydn schrieb das Kaiserlied und nahm die Melodie auch in sein „Kaiserquartett“. 1841 dichtete Hoffmann von Fallersleben neue Worte dazu — das „Lied der Deutschen“.
In Mahlers 1. Sinfonie spielt ein Kontrabass allein ein Kinderlied — langsam und in Moll, wie ein Trauermarsch. Welches?
Erklärung: Mahler nennt es „Bruder Martin“. Obwohl es langsam und traurig klingt, erkennt man das Lied an seinem Auf und Ab und seinem Rhythmus.
In Saint-Saëns' „Karneval der Tiere“ spielen die Streicher bei den „Schildkröten“ einen sonst rasend schnellen Tanz ganz langsam. Welchen?
Erklärung: Es ist der wilde Cancan aus Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“ — im Schneckentempo. Der Witz funktioniert, weil man die Melodie trotzdem erkennt.
In einer Telefon-Warteschleife läuft der Anfang von „Eine kleine Nachtmusik“, gespielt auf einem Keyboard. Das ist ein anderes Stück als Mozarts Werk.
Erklärung: Klang und Ort sind anders, die Melodie ist dieselbe — es ist Mozarts Musik in einem neuen Zusammenhang.