Fossilien — wie sie entstehen und was sie verraten
Welcher Fund ist ein Fossil?
Erklärung: Ein Fossil ist ein Rest oder eine Spur eines Lebewesens aus der Erdgeschichte, im Gestein erhalten. Der Rehknochen ist nur ein paar Monate alt, der Bergkristall war nie lebendig.
Welcher Fund ist ein Fossil?
Erklärung: Auch ein Abdruck ist ein Fossil: Das Blatt selbst ist längst verschwunden, aber seine Form ist im Gestein erhalten geblieben.
In einer versteinerten FuĂźspur steckt kein Teil des Tieres. Trotzdem ist sie ein Fossil.
Erklärung: Fußspuren, Fraßgänge oder versteinerter Kot sind Spurenfossilien. Sie zeigen, was ein Tier getan hat — wie schnell es lief oder was es fraß.
Ein Dinosaurierknochen im Museum ist einfach ein sehr alter, getrockneter Knochen.
Erklärung: Über Jahrmillionen haben Mineralien aus dem Wasser im Boden die Hohlräume des Knochens gefüllt. Er ist schwer und hart wie Stein geworden — er ist versteinert.
Welches tote Tier wird am ehesten zu einem Fossil?
Erklärung: Feiner Schlamm deckt den Fisch schnell zu. Ohne Luft verwest er kaum, und Aasfresser kommen nicht heran. Reh und Möwe liegen offen und werden gefressen oder zersetzt.
Fast jedes Tier, das jemals gelebt hat, ist heute als Fossil erhalten.
Erklärung: Nur ein winziger Bruchteil wird zum Fossil. Die allermeisten Lebewesen werden gefressen oder zersetzt, bevor Schlamm sie bedecken kann.
Eine tote Maus liegt im Garten. Was ist nach einem Jahr von ihr ĂĽbrig?
Erklärung: An der Luft fressen Käfer, Würmer, Pilze und Bakterien die weichen Teile schnell auf. Zum Versteinern fehlt die schützende Schlammdecke.
Ein Ammonit stirbt im Jurameer und sinkt auf den Grund. Was muss als Nächstes passieren, damit er ein Fossil wird?
Erklärung: Nur unter einer Schlammdecke ist er vor Aasfressern und Sauerstoff geschützt. Aus dem Schlamm wird später Kalkstein — mit dem Ammoniten darin.
Ein totes Tier wird zu Stein, wenn man nur lange genug wartet — egal, wo es liegt.
Erklärung: Zeit allein macht kein Fossil. Es kommt darauf an, dass das Tier schnell bedeckt wird und Mineralien es durchsetzen können. Ohne das bleibt nichts übrig.
Hoch oben in den Alpen findet ihr versteinerte Muscheln. Was schlieĂźt ihr daraus?
Erklärung: Muscheln leben im Wasser. Ihre Fossilien zeigen: Das Gestein entstand am Meeresgrund und wurde viel später zum Gebirge aufgefaltet.
Wo bleibt am ehesten sogar der Abdruck einer Feder erhalten?
Erklärung: Je feiner und ruhiger der Schlamm, desto feinere Formen bildet er ab. So entstand der Solnhofener Plattenkalk im Altmühltal, in dem Federn erhalten sind.
In einer Steinbruchwand liegen drei Gesteinsschichten übereinander. Wo liegen die ältesten Fossilien?
Erklärung: Schichten lagern sich nacheinander ab, die neue immer oben drauf. Was unten liegt, wurde zuerst abgelagert und ist am ältesten.
Versteinerter Kot eines Dinosauriers verrät am ehesten …
Erklärung: Im versteinerten Kot stecken Reste von Knochen, Schuppen oder Pflanzen. Daraus lesen Forscherinnen und Forscher den Speiseplan ab.
Ein Fossil, das nur zeigt, was ein Tier getan hat — etwa eine Fußspur —, heißt ___.
Erklärung: Spurenfossilien zeigen Verhalten: Laufen, Graben, Fressen. Körperfossilien sind dagegen Teile des Tieres selbst, etwa Knochen oder Schalen.
Eine MĂĽcke, die vor Jahrmillionen in Baumharz stecken blieb, findet man heute in ___.
Erklärung: Bernstein ist versteinertes Harz. Darin sind kleine Tiere oft mit allen Härchen erhalten, weil kein Sauerstoff an sie herankam.