Ernährung und Temperaturregulation bei Wirbeltieren
Ein Tier hat breite, flache Backenzähne mit Schmelzfalten und kleine Schneidezähne. Was frisst es vor allem?
Erklärung: Mahlende Backenzähne zerreiben zähe Pflanzenkost (Pflanzenfresser-Gebiss wie beim Pferd). Fleischfresser haben Fang- und Reißzähne, Insektenfresser viele kleine spitze Zähne.
Wie unterscheiden sich die Gebisse von Pflanzenfressern und Fleischfressern?
Erklärung: Pflanzenfresser brauchen breite, flache Mahlzähne, um Pflanzenfasern zu zermahlen. Fleischfresser haben scharfe Reißzähne (Fangzähne), um Beute zu packen und Fleisch zu zerreißen.
Tiere, die ihre Körpertemperatur selbst konstant halten können, nennt man ___.
Erklärung: Gleichwarme Tiere (Thermoregulatoren) halten ihre Körpertemperatur unabhängig von der Außentemperatur konstant. Dazu gehören Vögel und Säugetiere.
Was passiert mit wechselwarmen Tieren wie Eidechsen bei niedrigen Temperaturen?
Erklärung: Wechselwarme Tiere (Thermokonforme) können ihre Körpertemperatur nicht regulieren. Bei Kälte werden ihre Stoffwechselprozesse langsamer und sie werden träge.
Welche Strategie nutzen Zugvögel, um den Winter zu überstehen?
Erklärung: Zugvögel wie Storch oder Schwalbe fliegen im Herbst in warme Gebiete (oft Afrika) und kehren im Frühling zurück. So vermeiden sie den Nahrungsmangel im Winter.
Ein Tier senkt im Winter seine Körpertemperatur von 37 °C auf etwa 5 °C und wacht nur selten auf. Welches Tier passt?
Erklärung: Der Igel hält echten Winterschlaf. Eichhörnchen und Dachs halten Winterruhe — die Temperatur sinkt kaum, sie wachen oft auf und fressen von Vorräten.
Amphibien und Reptilien verfallen bei Kälte in eine ___, bei der ihre Körperfunktionen fast zum Stillstand kommen.
Erklärung: Wechselwarme Tiere wie Frösche oder Eidechsen können bei Kälte in Kältestarre verfallen. Ihr Stoffwechsel wird minimal — sie überleben so den Winter, ohne Energie zu verbrauchen.
Eine Maus und eine Eidechse wiegen beide 20 g. Wer braucht pro Tag mehr Nahrung?
Erklärung: Die gleichwarme Maus heizt ihren Körper ständig selbst und verbrennt dafür ein Vielfaches an Nahrung. Die wechselwarme Eidechse lässt sich von der Sonne wärmen.
Das Fell von Säugetieren und die Federn von Vögeln dienen auch der Wärmeisolation.
Erklärung: Richtig! Fell und Federn schließen eine Luftschicht ein, die isolierend wirkt. So verlieren die Tiere weniger Körperwärme an die Umgebung.
Wie nehmen Fische Sauerstoff auf?
Erklärung: Kiemen haben eine große Oberfläche mit feinen Blutgefäßen. Wenn Wasser über die Kiemen strömt, wird der gelöste Sauerstoff ins Blut aufgenommen.
Ein Eichhörnchen sammelt im Herbst Nüsse und vergräbt sie. Welche Überwinterungsstrategie nutzt es?
Erklärung: Das Eichhörnchen hält Winterruhe. Es schläft viel, wacht aber regelmäßig auf und frisst von seinen versteckten Vorräten.
Ein Adler ist ein Räuber (Fleischfresser) — sein gebogener Schnabel und seine Krallen sind Anpassungen an den Beutefang.
Erklärung: Richtig! Greifvögel wie der Adler haben einen gebogenen, scharfen Schnabel zum Zerreißen der Beute und kräftige Krallen (Fänge) zum Packen.
Welches Tier kann einen Teil seines Sauerstoffs über die Haut aufnehmen?
Erklärung: Amphibienhaut ist dünn, feucht und gut durchblutet — Sauerstoff diffundiert hindurch. Die trockene Schuppenhaut der Eidechse und das Federkleid der Amsel lassen das nicht zu.
Ordne die Überwinterungsstrategien von der stärksten zur schwächsten Absenkung der Körperfunktionen.
Erklärung: Bei der Kältestarre sinken die Körperfunktionen am stärksten, beim Winterschlaf stark, bei der Winterruhe nur leicht. Beim Vogelzug wird der Kälte ausgewichen.
Tiere, die sowohl pflanzliche als auch tierische Nahrung fressen, nennt man ___.
Erklärung: Allesfresser (Omnivore) wie Schwein, Bär oder Mensch ernähren sich vielseitig von pflanzlicher und tierischer Nahrung.
Kuh und Wolf sind etwa gleich schwer. Wer hat den deutlich längeren Darm?
Erklärung: Pflanzenkost ist schwer verdaulich; der lange Darm (beim Rind rund 40 m) gibt Zeit für Abbau und Aufnahme. Fleisch ist leicht verdaulich — der Wolf kommt mit einem kurzen Darm aus.