Haut, Duft & ehrliches Etikett
Tante Ida bekommt von Duftstoffen juckende Haut. Sie bekommt zwei Seifen geschenkt. Auf Seife A steht „enthält Duft: Rose", auf Seife B nur „Handgemacht mit Liebe". Welcher Satz stimmt?
Erklärung: Manche Menschen reagieren empfindlich auf Duft. Nur ein ehrliches Etikett sagt, was drin ist — dann kann jeder selbst entscheiden, genau wie bei Zutaten im Essen. Ein leeres Etikett heißt nicht, dass kein Duft drin ist.
Bei Duft gilt: lieber zu wenig als zu viel.
Erklärung: Sparsam dosieren schont die Haut und überdeckt nicht alles. Zu viel Duft kann reizen — und mehr wird nicht besser.
Deine Haut wird nach der neuen Seife rot und juckt. Was tust du?
Erklärung: Rote, juckende Haut ist ein Stopp-Zeichen. Abwaschen, nicht weiter benutzen — und einem Erwachsenen Bescheid sagen.
Man darf jedes beliebige Duftöl in Seife geben, auch eines, das nicht für die Haut gedacht ist.
Erklärung: Nur hautverträgliche Duftöle, die ausdrücklich für Seife gedacht sind. Andere Öle können die Haut reizen.
Was gehört auf ein ehrliches Seifen-Etikett?
Erklärung: Das Etikett sagt ehrlich, was drin ist. Versprechen wie „jeder verträgt das" kannst du nicht halten — die Zutaten sind die ehrliche Auskunft.
Eine selbstgemachte Seife zu verschenken bringt die Verantwortung mit, ehrlich zu sagen, was darin ist.
Erklärung: Verschenken heißt Verantwortung übernehmen — beim Seifenstück genauso wie bei selbstgebackenen Keksen.
Deine Freundin hat eine Allergie gegen Lavendel. Welche Seife schenkst du ihr?
Erklärung: Bei einer Allergie hilft auch wenig nicht — schon ein Tropfen kann die Haut reizen. Ehrlich nachfragen und dann ohne den Stoff machen.
Ben schreibt auf sein Etikett „100 % natürlich", obwohl er künstliche Farbe benutzt hat. Ist das in Ordnung?
Erklärung: Ein Etikett muss stimmen. Wer schöner schreibt, als es ist, täuscht die Beschenkten — besonders wichtig bei Haut und Allergien.