MĂĽndlichkeit vs. Schriftlichkeit
Language Registers
Mündlichkeit und Schriftlichkeit: Gesprochene Sprache ist knapp, mit Abbrüchen und „ähm", geschriebene vollständig und genauer, weil der Leser nicht nachfragen kann. Das Kind ordnet Ausdrücke („Sorry!" ↔ „Ich möchte mich entschuldigen.") und erkennt, welche Fassung in Brief oder Gespräch passt. Hinter dem Thema steht das Nähe-Distanz-Modell von Koch & Oesterreicher; vorgebeugt wird der Ansicht, Umgangssprache sei „falsch". Bereitet Dialekt und Standardsprache (K6), Sprachreflexion (K8) und Sprachkritik (K10) vor.
Voraussetzungen (1)
Welcher Satz klingt nach geschriebener Sprache?
Man spricht anders als man schreibt.
Im Brief schreibt man: 'Ich moechte mich ___.' Im Gespraech sagt man: 'Sorry!'
Was ist typisch fuer muendliche Sprache?
In welcher Situation verwendest du Schriftsprache?
Ordne: Welche Ausdruecke sind muendlich (informell) und welche schriftlich (formell)?
Forme muendlich in schriftlich um: 'Ich krieg das nicht hin.' — '___'
Ben erzaehlt: „Dann ist der da hin und hat das Ding genommen.“ Welcher Satz passt in seinen Aufsatz?
In einer Chatnachricht an einen Freund muss man immer Schriftsprache verwenden.
Welches Merkmal gehoert zur muendlichen Sprache?
Im Gespraech: 'Ich hab kein Bock mehr.' Schriftlich: 'Ich habe keine ___ mehr.'
Ordne die Situationen: Wann ist muendliche Sprache passend, wann schriftliche?
Was passiert, wenn man in einem Brief an die Schule Umgangssprache verwendet?
Erklaere den Unterschied: Muendlich kann man Missverstaendnisse sofort klaeren. Schriftlich muss man deshalb besonders ___ formulieren.
Dialektwoerter gehoeren zur muendlichen Sprache und sollten in einem Aufsatz vermieden werden.