Modalverben — können, dürfen, müssen, sollen, wollen, mögen
Modal Verbs — können, dürfen, müssen, sollen, wollen, mögen
Die Modalverben können, dürfen, müssen, sollen, wollen und mögen (möchten) färben eine Aussage: Etwas ist möglich, erlaubt, nötig, aufgetragen oder gewünscht. Mit einem Infinitiv am Satzende bilden sie die Verbklammer (Ich kann heute nicht kommen), und in der ich- und er-Form tragen sie keine Endung (er kann — nicht *er kannt). Das Kind wählt das Modalverb, das zur Situation passt, und bildet die Personalform. Vorgebeugt wird vor allem der Verwechslung von nicht müssen (nicht nötig) mit nicht dürfen (verboten). Ziel: das mehrteilige Prädikat in der Satzgliedanalyse und die Redewiedergabe mit Modalverben in Klasse 7/8 (Er soll gewonnen haben).
Voraussetzungen (1)
„Mein Bruder ___ schon schwimmen.“
Mama erlaubt es: „Du ___ heute länger aufbleiben.“
Welcher Satz ist richtig gebaut?
wollen: Er ___ Pilot werden.
mĂĽssen: Ich ___ noch Hausaufgaben machen.
„Sie kannt sehr gut singen.“ ist richtig geschrieben.
„Wir möchten morgen ins Kino gehen.“ Welches Wort ist das Modalverb?
Morgen ist schulfrei: „Wir ___ nicht in die Schule gehen.“
Im Schwimmbad ist Rennen verboten: „Man ___ am Beckenrand nicht rennen.“
dĂĽrfen: Ihr ___ jetzt in die Pause gehen.
Lena sagt zu Ben: „Du musst nicht helfen.“ Ben darf trotzdem helfen.
Der Trainer hat es Tim aufgetragen: „Tim ___ heute die Bälle einsammeln.“
Tim wünscht es sich selbst: „Tim ___ heute Torwart sein.“
Opa ist ohne Brille nicht fähig dazu: Ohne Brille ___ er die Zeitung nicht lesen.