Der Vorsorge-Fahrplan: die Termine, die zählen

The care roadmap: the dates that count

EntwicklungSchwangerschaftVorsorge

Die Schwangerschaftsvorsorge folgt einem festen Rhythmus: etwa alle vier Wochen, ab der 32. Woche alle zwei. Drei Ultraschall-Screenings (um SSW 9, 20 und 30), der Zuckerbelastungstest oGTT (SSW 24–28) und der GBS-Abstrich (SSW 35–37) sind die datierten Fixpunkte. Der Mutterschutz beginnt sechs Wochen vor dem Termin — das ist der Rahmen, den Praxis oder Hebamme mit konkreten Terminen füllen.

Diese Zahlen sind hart und handlungsleitend. Sobald die Schwangerschaft bestätigt ist, stellt die Praxis den Mutterpass aus, in dem alles festgehalten wird. Die Vorsorge läuft dann grob alle 4 Wochen, ab etwa SSW 32 alle 2 Wochen — begleitet von Frauenärztin und/oder Hebamme, beides von der Kasse getragen (AOK; G-BA-Mutterschafts-Richtlinien).

1 Datierung 2 Anatomie 3 Wachstum & Lage oGTT SSW 24–28 GBS SSW 35–37 Mutterschutz SSW 8 12 20 28 40
Der Fahrplan als Bild: drei Ultraschall-Fenster (indigo), zwei Tests (oGTT, GBS) und der Mutterschutz ab etwa SSW 34. Die genauen Tage setzt deine Praxis oder Hebamme.

Die drei Ultraschall-Screenings der Kasse liegen bei SSW 9–12 (Bestätigung, Herzschlag, Datierung), SSW 19–22 (Organe, Wachstum, Plazenta) und SSW 29–32 (Wachstum, Lage, Fruchtwasser für die Geburtsplanung; familienplanung.de). Dazu kommen der Zuckerbelastungstest oGTT gegen Schwangerschaftsdiabetes um SSW 24–28, der GBS-Abstrich um SSW 35–37 und die Tdap-Impfung gegen Keuchhusten in den Wochen 27–36 für den Nestschutz des Babys.

Und der rechtliche Rahmen: Der Mutterschutz schützt dich 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Geburt (bei Früh- oder Mehrlingsgeburten länger; §3 MuSchG). Ehrlich dazu: Diese Empfehlungen bewegen sich (G-BA, STIKO), und was Kassenleistung ist und was Selbstzahler-Angebot (IGeL), entscheidet der Einzelfall — deine Praxis oder Hebamme setzt die genauen Termine. Mehr dazu im Artikel Vorsorge und Hebamme.

Keine Aufgaben für dieses Thema.