Die progressive Schule
The Progressive School
Reform- und Demokratieschulen setzen auf eigene Projekte, Kinder, die ihren Weg mitbestimmen, altersgemischte Gruppen und Rituale wie den Morgenkreis. Vieles davon übernimmt Fido. Der Unterschied liegt bei den Schulen der Sudbury-Tradition: Fido überlässt Lesen, Schreiben und Rechnen nicht allein der Neugier und legt ein garantiertes Fundament unter alles freie Lernen.
Unter „progressiven“ Schulen fassen wir die reformpädagogische Familie zusammen: Jenaplan, Laborschulen, freie und demokratische Schulen. Sie sind aus einer berechtigten Unzufriedenheit entstanden, mit dem Gleichschritt, dem Sitzenbleiben und dem Lernen für die Note. Ihre Antwort ist attraktiv, und Fido teilt sie in weiten Teilen.
Was sie gut machen. Eigene
Wo wir anders abbiegen. An einem Punkt gehen manche Schulen dieser Familie eine Wette ein, die Fido nicht mitmacht. Gemeint sind die freien und demokratischen Schulen in der Sudbury-Tradition, nicht Jenaplan oder die Laborschulen. Sie überlassen es ganz dem Kind, ob und wann es Lesen, Schreiben und Rechnen lernt. Sie vertrauen darauf, dass die Neugier das richtet, und bei vielen Kindern tut sie das. Bei manchen nicht, und Lesen ist die Fähigkeit, auf der fast jedes spätere Lernen aufbaut.
Diese Wette wollen wir nicht auf Kosten eines Kindes
eingehen. Deshalb legt Fido unter alles freie Lernen ein
garantiertes
Fido verbindet also beides, jedes an seiner Stelle: Das Fundament steht fest, in der Höhe ist das Kind frei. Welches bekannte Modell kommt dieser Verbindung am nächsten?