Das Modell des demographischen Ăśbergangs
The demographic transition model
Das Modell des demographischen Übergangs beschreibt in fünf Phasen, wie sich Geburten- und Sterberate im Zuge der Modernisierung verändern. Der entscheidende Punkt: Bevölkerung wächst, weil zuerst die Sterberate fällt und die Geburtenrate erst mit Verzögerung nachzieht — die Schere zwischen den beiden Kurven erzeugt das Wachstum, nicht eine „steigende Geburtenrate". Das Schema wurde aus der Geschichte Europas gewonnen und passt nicht überall gleich gut. Es ordnet Bevölkerungswachstum, Migration und die alternde Gesellschaft in ein gemeinsames Bild.
Ermöglicht (1)
Was zeigen die beiden Kurven im Modell des demographischen Ăśbergangs?
Welche Rate sinkt im demographischen Ăśbergang zuerst?
Was kennzeichnet die erste Phase des Modells (vor dem Ăśbergang)?
Was kennzeichnet die letzte Phase in Ländern wie Deutschland?
Sinkende Sterberate bei noch hoher Geburtenrate — die Bevölkerungszahl ___ .
Ein Modell wie der demographische Ăśbergang bildet die Wirklichkeit jedes Landes exakt ab.
Warum wächst die Bevölkerung in der Mitte des Übergangs so stark?
Starkes Bevölkerungswachstum entsteht meist dadurch, dass die Geburtenrate stark ansteigt.
Warum sinkt die Geburtenrate in späteren Phasen des Übergangs?
Das Modell des demographischen Übergangs wurde aus der Bevölkerungsgeschichte Europas entwickelt.
Ein Land hat eine Geburtenrate von 40 und eine Sterberate von 12 (je pro 1000 Einwohner und Jahr). In welchem Abschnitt des Ăśbergangs steckt es am ehesten?
Was sagt das Modell ĂĽber Wanderungen (Migration) aus?