Judentum und frĂĽhes Christentum
Judaism and Early Christianity
Aus einer kleinen jüdischen Gruppe wurde binnen dreier Jahrhunderte die Staatsreligion des Römischen Reiches. Das Judentum lebte als religiöse Minderheit im Vielvölkerreich; das Christentum breitete sich aus, wurde unter einzelnen Kaisern verfolgt und unter Konstantin ab 313 zunächst geduldet, später bevorzugt. Entscheidend ist die Verbindung von Herrschaft und Religion — eine Konstellation, die Mittelalter und Kreuzzüge prägt. Der Umgang eines Imperiums mit einer religiösen Minderheit wird hier zum ersten Mal zum historischen Muster.
Voraussetzungen (1)
Ermöglicht (1)
In welchem Teil des Römischen Reiches lebten die Juden zur Zeit Jesu?
Das wichtigste Heiligtum der Juden in Jerusalem war der ___.
Das Judentum ist eine monotheistische Religion, das heiĂźt, die Juden glauben an einen einzigen Gott.
Wer war Jesus von Nazareth aus historischer Sicht?
Die ersten Christen wurden im Römischen Reich verfolgt.
Das Christentum entwickelte sich aus dem Judentum.
Juden und Christen glauben beide an nur einen Gott.
Was geschah 70 n. Chr. in Jerusalem?
Die Zerstreuung der Juden in viele Länder nach der Tempelzerstörung nennt man ___.
Ein römischer Beamter befiehlt einem Christen, dem Kaiser wie einem Gott zu opfern. Der Christ weigert sich und wird bestraft. Warum weigert er sich?
Ordne die Ereignisse zur Geschichte des Christentums im Römischen Reich zeitlich:
Was bedeutet der Begriff 'Diaspora'?
Wie verbreitete sich das Christentum im Römischen Reich?
Welcher römische Kaiser machte das Christentum zur Staatsreligion?
Kaiser Konstantin beendete die Christenverfolgung im Jahr 313 n. Chr. mit dem Edikt von ___.
Das Judentum und das Christentum sind Religionen, die an nur einen Gott glauben. Solche Religionen nennt man ___.