Die Weimarer Republik (1918–1933)
Weimar Republic
Die Weimarer Republik war die erste deutsche Demokratie — getragen von Volkssouveränität und Grundrechten, aber mit einem Konstruktionsrisiko: Artikel 48 erlaubte dem Reichspräsidenten Notverordnungen am Parlament vorbei. Von Beginn an belastet durch den Versailler Vertrag, überstand sie die Krisenjahre bis 1923 mit Putschen und Hyperinflation und erlebte danach eine nur trügerische Stabilisierung. Ihr Scheitern war weder von Anfang an beschlossen noch rückwärts zwangsläufig — Belastungen und Leistungen stehen nebeneinander.
Voraussetzungen (1)
Ermöglicht (1)
Warum wird die erste deutsche Demokratie 'Weimarer Republik' genannt?
Die Weimarer Republik war von Anfang an eine stabile Demokratie mit breiter UnterstĂĽtzung.
Das Jahr ___ gilt als Krisenjahr der Weimarer Republik: Hyperinflation, Ruhrbesetzung und Hitler-Putsch in MĂĽnchen.
Die Jahre 1924–1929 werden als 'Goldene Zwanziger' bezeichnet, weil die Weimarer Republik sich in dieser Zeit stabilisierte.
Die Weimarer Reichsverfassung garantierte erstmals in Deutschland das allgemeine Wahlrecht für Männer und ___.
Eine Schwäche der Weimarer Verfassung war der Artikel 48, der dem Reichspräsidenten erlaubte, per ___ ohne Zustimmung des Parlaments zu regieren.
Was versteht man unter den 'Belastungsfaktoren' der Weimarer Republik?
Was war die Folge der Hyperinflation 1923 für die deutsche Bevölkerung?
Welche Rolle spielte Bayern besonders in den Krisenjahren der Weimarer Republik?
Was trug zur vorĂĽbergehenden Stabilisierung der Weimarer Republik in den mittleren 1920er-Jahren bei?
Der Außenminister ___ erhielt 1926 den Friedensnobelpreis für seine Verständigungspolitik mit Frankreich.
Welche Quellenarten sind besonders wichtig fĂĽr die Analyse der Weimarer Republik?
Der Versailler Vertrag wurde von der Mehrheit der deutschen Bevölkerung als gerecht empfunden.
Welche Frage stellt der Lehrplan zur Weimarer Republik zur Diskussion?
Warum war die Justiz der Weimarer Republik ein Belastungsfaktor?