Sicher, möglich, unmöglich
Certain, possible, impossible
Das Kind schaut ins Säckchen, aufs Glücksrad oder auf den Würfel und sagt, ob ein Ereignis sicher (es passiert immer), möglich (es kann passieren) oder unmöglich (es passiert nie) ist. Es entscheidet am Inhalt, nicht am Gefühl. Räumt die dokumentierten Fehler aus, sehr wahrscheinlich für sicher und unwahrscheinlich für unmöglich zu halten, und den outcome approach „alles kann passieren“, der eine Farbe für möglich hält, die gar nicht im Säckchen ist (Konold 1989; Piaget & Inhelder 1975; Neubert 2012). Bereitet den Vergleich „wahrscheinlicher“ (Station wahrscheinlicher), Gewinnchancen in Klasse 3/4 (diagramme-und-gewinnchancen) und das Zufallsexperiment am Gymnasium vor (math.laplace-experimente.zufallsexperiment).
Was kommt aus dem Säckchen?
Am Fest zieht Emil eine Kugel aus dem Säckchen. Er schaut nicht hin. Das ist Zufall.
Sind nur rote Kugeln drin, kommt immer Rot. Rot ist sicher.
Ist auch Blau drin, kann Rot kommen, muss aber nicht. Rot ist möglich. Auch bei nur einer roten Kugel.
Beim Würfeln
Eine 3 ist möglich. Eine Zahl von 1 bis 6 ist sicher. Eine 7 gibt es nicht. Sie ist unmöglich.
Du ziehst eine Kugel. Grün ist …
Rot ziehen ist sicher.
Du ziehst eine Kugel. Rot ist …
Rot ist unmöglich.
Du ziehst eine Kugel. Rot ist …
Grün ist unmöglich.
Sicher kommt die Farbe ___.
Grün ziehen ist ___.
Beim Würfeln ist eine 9 ___.
Wie viele blaue Kugeln müssen raus, damit Rot sicher ist?
Was ist beim Würfeln sicher?
In welchem Säckchen ist Rot möglich, aber nicht sicher?
Was ist unmöglich?