Haut, Schweiß und Körpergeruch
Skin, sweat and body odour
Die Haut ist das größte Organ und eine Barriere: Säureschutzmantel und Fettfilm (Talg) halten Keime und Nässe draußen. Zwei Drüsenarten schwitzen verschieden: Ekkrine Drüsen kühlen den ganzen Körper von Geburt an mit fast geruchlosem Wasser-Schweiß; apokrine Drüsen in Achseln und Leisten erwachen erst mit der beginnenden Pubertät (oft ab 8 bis 10 Jahren) und geben eiweiß- und fettreichen Schweiß ab. Der Geruch entsteht erst danach: Hautbakterien zersetzen diesen Schweiß über Stunden — frischer Schweiß riecht fast nicht (Bawdon u. a. 2015). Deshalb riechen Kinder nicht wie Jugendliche, und deshalb riecht das Sport-Shirt erst am Abend. Zu heißes, zu häufiges Waschen mit scharfer Seife beschädigt die Barriere — die Haut trocknet aus und juckt (LehrplanPLUS NT5: Gefährdungen der Haut). Dieses Modell trägt die Themen Körperpflege ab der Pubertät und Pickel und Hautpflege.
Ermöglicht (2)
Frischer Schweiß, der gerade aus der Drüse kommt, riecht schon stark.
Welche Drüsen kühlen den Körper von Geburt an?
Welche Drüsen erwachen erst mit der beginnenden Pubertät?
Was macht aus dem fast geruchlosen Achselschweiß den typischen Geruch?
Je öfter und heißer Nina duscht, desto gesünder wird ihre Haut.
Was hält auf gesunder Haut Keime und Nässe draußen?
Die Haut ist das größte Organ des Körpers.
Für das tägliche Waschen reicht milde Seife — sie schont den Säureschutzmantel.
Leons Sport-Shirt war morgens frisch und riecht am Abend streng. Welche Erklärung passt?
Ein 6-jähriges Kind riecht nach dem Toben genauso streng wie ein 15-Jähriger nach dem Sport.
Die apokrinen Schweißdrüsen erwachen oft schon mit ? bis 10 Jahren. (Schreibe die Zahl.)
Tom duscht dreimal täglich heiß und benutzt viel scharfe Seife. Seine Haut juckt und spannt. Was ist passiert?
Nach dem Fußball riecht Mias Achsel erst Stunden später streng. Welche Erklärung passt?
Achselschweiß aus den apokrinen Drüsen ist eiweiß- und fettreich. Was folgt daraus?