Seife verbindet zwei Dinge, die sonst nicht zusammengehen: Fett und Wasser. Sie besteht aus winzigen Teilchen mit zwei Enden — ein Ende ist wasserfreundlich, das andere fettliebend (und wasserscheu). Beim Waschen heften viele Teilchen ihr fettliebendes Ende an einen Fett- oder Schmutztropfen und kehren das wasserfreundliche Ende nach außen; so wird das Fett in eine winzige Kugel eingepackt, die das Wasser wegspülen kann. Deshalb geht Fett mit klarem Wasser nicht ab, mit Seife aber schon. Mehr dazu in der Chemie → Lösungen und Emulsionen.
Warum geht Fett mit Seife ab, mit klarem Wasser aber kaum?
â—Ź Seife packt das Fett in kleine Kugeln ein, die das Wasser wegspĂĽlen kann
â—‹ Wasser ist zu kalt
â—‹ Fett verschwindet von selbst
â—‹ Seife verbrennt das Fett
Die Seifenteilchen hängen sich mit dem fettliebenden Ende ans Fett und kehren das wasserliebende Ende nach außen — so kann das Wasser den eingepackten Schmutz mitnehmen.