Zu FuĂź unterwegs
On foot
Zu Fuß gehört man auf den Gehweg; wo keiner ist, geht man außerorts links, dem Verkehr entgegen, weil man sehen will, was auf einen zukommt. Überquert wird zügig, auf kürzestem Weg, quer zur Fahrbahn — und wo der Verkehr es verlangt, nur an Kreuzung, Ampel oder Überweg. Am Zebrastreifen müssen Fahrzeuge einen queren lassen, Straßenbahnen nicht. Dazu: das Ampelmännchen gilt nur für Zufußgehende, und der Radweg ist keine Verlängerung des Gehwegs.
Auch das Zufußgehen hat Regeln, und zwei davon sind nicht selbstverständlich, wenn man anderswo gehen gelernt hat.
Wo man geht. Auf dem Gehweg, wenn es einen gibt — das ist keine Empfehlung. Wo kein Gehweg ist und man sich außerorts befindet, geht man auf der linken Seite, dem Verkehr entgegen. Der Grund ist einfach und lohnt sich zu verinnerlichen: Du willst das Auto sehen, das dir ausweichen muss, und die fahrende Person soll dein Gesicht sehen. Innerorts ist jede Seite erlaubt.
Wie man überquert. Das Gesetz verlangt, die Fahrbahn zügig, auf dem kürzesten Weg und quer zur Fahrtrichtung zu überschreiten — nicht schräg, nicht schlendernd. Und wo die Verkehrslage es erfordert, darf man nur an Kreuzungen, an Ampeln oder auf Überwegen queren. Ein allgemeines Verbot wie das amerikanische „jaywalking" gibt es nicht — mitten über eine belebte Straße zu gehen, während der Überweg danebenliegt, ist trotzdem falsch.
Der Zebrastreifen (breite weiĂźe Streifen und ein blaues Schild mit gehender Person). Wenn du erkennbar queren willst, mĂĽssen Autos, Lkw und Radfahrende dich lassen. Zwei FuĂźnoten: StraĂźenbahnen mĂĽssen nicht halten, und wer dich nicht gesehen hat, wird vom Gesetz nicht gebremst. Tritt erst auf die Fahrbahn, wenn das Auto wirklich langsamer wird.
Die Ampel. Das kleine rote und grüne Ampelmännchen gilt nur für zu Fuß Gehende — es ist weder die Radampel noch die für Autos. Grün für dich heißt nicht, dass nichts fährt: Ein Fahrzeug, das in deine Straße abbiegt, hat ebenfalls Grün und muss dich zuerst gehen lassen — was man besser prüft als voraussetzt.
Zwei Gewohnheiten für den Rest. Ein Radweg ist eine Fahrbahn — der rot gepflasterte oder markierte Streifen neben dem Gehweg ist die Stelle, an der Räder schnell und leise sind: hinsehen, bevor man ihn betritt, und nicht darauf warten. Und nach Einbruch der Dunkelheit: sichtbar sein. Helle Kleidung oder etwas Reflektierendes verschiebt die Entfernung, aus der man erkannt wird, von etwa 25 Metern auf weit über hundert.
You step out of a shop and the red-paved strip beside the pavement is in front of you. What do you do?
What does the German word "Gehweg" mean?
What is a "Zebrastreifen"?
You are walking along a country road with no pavement. Which side do you walk on?
You need to get to the other side of a busy street. How do you cross?
There is a marked crossing twenty metres away and the road is busy. What do you do?
You are standing at a zebra crossing and a car is approaching at speed. What do you do?
Inside a town, with no pavement, you may walk on either side of the road.
In dark clothing at night a driver picks you out from about the same distance as in light clothing.
Outside a town with no pavement, which side of the road do you walk on?
How does the law say you should cross a road?
Who does this signal apply to?
A tram is approaching a zebra crossing you are waiting at. What do you do?
The green figure shows and you start to cross. A car is turning into your street. What do you do?
Which vehicle does not have to stop for you at a zebra crossing?
From roughly how far away is someone in dark clothing seen at night?