Materialgestütztes Schreiben
Was ist materialgestütztes Schreiben?
Erklärung: Beim materialgestützten Schreiben nutzt man verschiedene Quellen (Texte, Diagramme, Statistiken), um einen eigenen informierenden oder argumentierenden Text zu verfassen.
Beim materialgestützten Schreiben darf man die Materialien wörtlich abschreiben.
Erklärung: Falsch. Man muss die Informationen in eigenen Worten wiedergeben, auswählen und verknüpfen. Wörtliches Abschreiben ist keine eigenständige Leistung.
Welcher Satz zeigt, dass der materialgestützte Text argumentierend ist?
Erklärung: Ein argumentierender Text bezieht Stellung und stützt die eigene Position mit den Materialien („warum Schulen … brauchen“). Ein informierender Text stellt sachlich dar und erklärt – wie die Sätze zur Nutzungsdauer und zu Push-Nachrichten. Solche Sachsätze können auch als Belege vorkommen, zeigen aber noch keine Position.
Wenn man Informationen aus einem Material in eigenen Worten wiedergibt, nennt man das ___.
Erklärung: Paraphrasieren bedeutet, den Inhalt mit eigenen Worten und eigener Satzstruktur wiederzugeben, ohne die Bedeutung zu verändern.
Ordne die Schritte beim materialgestützten Schreiben.
Erklärung: Zuerst verschafft man sich einen Überblick, dann plant man den Text, schreibt ihn unter Einbeziehung der Materialien und überarbeitet abschließend.
Wie bezieht man sich korrekt auf eine Grafik als Quelle?
Erklärung: Z. B.: 'Wie die Statistik des Statistischen Bundesamts (2024) zeigt, ist der Anteil von... auf... gestiegen.' Wesentliche Zahlen hervorheben.
Man muss alle Materialien verwenden, die in der Aufgabenstellung gegeben sind.
Erklärung: Falsch. Man sollte die relevantesten Materialien auswählen und sinnvoll verknüpfen. Nicht jedes Material muss verwendet werden, aber man sollte mehrere einbeziehen.
Welcher Ausdruck eignet sich, um eine Statistik einzuführen?
Erklärung: Quellenangaben mit Autor, Institution und Jahr verleihen dem Text Glaubwürdigkeit: 'Laut...', 'Einer Studie zufolge...', 'Wie X belegt...'.
Was ist ein Synthesetext?
Erklärung: Beim materialgestützten Schreiben entsteht ein Synthesetext: Die Inhalte verschiedener Materialien werden verknüpft und zu einem eigenen, strukturierten Text zusammengeführt.
Widersprüchliche Informationen in verschiedenen Materialien sollte man nicht verschweigen, sondern ___.
Erklärung: Widersprüche sind wertvoll: 'Während Quelle A betont, dass..., kommt Quelle B zu dem Ergebnis...' Das zeigt kritischen Umgang mit Materialien.
Schreibauftrag: Artikel über Mikroplastik für die Schülerzeitung, Leser aus Klasse 5–7. Welcher Satz passt?
Erklärung: Sprache, Ton und Informationstiefe müssen zur Zielgruppe passen. Für Fünft- bis Siebtklässler braucht es ein anschauliches Bild statt Fachbegriffen wie „Polymerpartikel“. Jugendsprache ist dagegen kein Zeichen von Adressatenbezug – ein Zeitungsartikel bleibt sachlich.
Beim materialgestützten argumentierenden Schreiben darf man auch eigenes Vorwissen einbringen.
Erklärung: Richtig. Neben den Materialien darf und soll man eigenes Wissen einbringen, um die Argumentation zu stärken – allerdings klar von den Quellen getrennt.
Was macht einen guten Schluss beim materialgestützten Schreiben aus?
Erklärung: Der Schluss fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen und kann einen Ausblick, eine Handlungsempfehlung oder eine abschließende Reflexion enthalten.
Was ist der Vorteil, wenn man sich auf mehrere Materialien stützt?
Erklärung: Mehrere Quellen verschiedener Art (Text, Statistik, Expertenmeinung) machen die Argumentation fundierter und zeigen unterschiedliche Perspektiven.