Grundlegende Lesestrategien anwenden
Du bekommst einen Text mit der Überschrift 'Der Umzug'. Was denkst du VOR dem Lesen?
Erklärung: Vor dem Lesen nutzt du die Überschrift - 'Der Umzug' verrät, dass jemand umzieht. Mit so einer Vermutung verstehst du den Text danach leichter.
Ein Text heißt 'Das Gewitter'. Darin geht es wahrscheinlich um Blitz und Donner.
Erklärung: Richtig! Die Überschrift nennt meist das Thema. Wer sie zuerst liest, weiß schon, was ihn im Text erwartet.
Ein Text heißt 'Mein Tag im Zoo'. Worum geht es wahrscheinlich?
Erklärung: Die Überschrift 'Mein Tag im Zoo' verrät das Thema: einen Zoobesuch. Die Überschrift zu nutzen ist eine wichtige Lesestrategie.
Wenn du ein Wort nicht verstehst, kannst du es oft aus dem ___ erschließen. (Zusammenhang / Wörterbuch / Alphabet)
Erklärung: Die Wörter und Sätze rund um ein unbekanntes Wort geben Hinweise auf seine Bedeutung. Das nennt man 'aus dem Zusammenhang erschließen'.
Du liest einen langen Text über Bienen und willst ihn nachher erzählen können. Was machst du beim Lesen?
Erklärung: Wichtige Wörter tragen den Inhalt. Wer sie sich beim Lesen merkt oder markiert, kann den Text danach besser wiedergeben.
Lena hat einen Text fertig gelesen. Sie fasst ihn in Gedanken kurz zusammen. So merkt sie, ob sie alles verstanden hat.
Erklärung: Richtig! Wer nach dem Lesen den Inhalt in Gedanken zusammenfasst, merkt sofort, ob er den Text wirklich verstanden hat.
Lies den Text: 'Die Sonne scheint. Tim geht in den Garten. Er spielt mit seinem Ball.' Was macht Tim?
Erklärung: Die Antwort steht direkt im Text: Tim geht in den Garten und spielt dort mit seinem Ball.
Lies: 'Luisa zieht ihre Gummistiefel an und nimmt den Regenschirm mit.' Wie ist das Wetter wohl? Es ___. (regnet / schneit / stürmt)
Erklärung: Gummistiefel und Regenschirm sind Hinweise: Es regnet. Das steht nicht wörtlich im Text - man erschließt es aus den Hinweisen.
Du hast eine Geschichte über einen Piratenschatz gelesen. Welche Frage prüft, ob du sie verstanden hast?
Erklärung: W-Fragen zum Inhalt (Wer? Was? Wo? Wann?) prüfen das Verstehen. Seitenzahl und Farbe sagen nichts über die Geschichte.
Bringe die Lesestrategien in die richtige Reihenfolge.
Erklärung: Vor dem Lesen: die Überschrift nutzen. Während des Lesens: erst ganz lesen, dann schwierige Stellen wiederholen. Nach dem Lesen: zusammenfassen.
Ben liest: 'Der Igel sucht ein Versteck im Reisig.' Er kennt das Wort 'Reisig' nicht und hört sofort auf zu lesen. Das ist die beste Strategie.
Erklärung: Falsch! Ben liest besser erst einmal weiter. Oft erklärt sich das Wort aus dem Zusammenhang der folgenden Sätze.
Lies: 'Oma backt einen Kuchen. Es duftet wunderbar. Die Kinder kommen in die Küche gerannt.' Warum kommen die Kinder?
Erklärung: Der Grund steht nicht wörtlich im Text. Aber die Sätze davor - Kuchen backen, wunderbarer Duft - lassen nur diesen Schluss zu.
Lies: 'Der kleine Hund winselt und kratzt an der Tür.' Der Hund möchte wahrscheinlich nach ___. (draußen / oben / hinten)
Erklärung: Ein Hund, der an der Tür kratzt und winselt, möchte hinaus. Das steht nicht wörtlich im Text - man erschließt es aus seinem Verhalten.
Mia liest einen schwierigen Text über Vulkane. Beim schnellen Lesen versteht sie ihn nicht. Was macht sie jetzt am besten?
Erklärung: Bei schwierigen Texten liest man langsam und prüft nach jedem Satz, ob man ihn verstanden hat. Überfliegen reicht nur bei einfachen Texten.
Paul hat eine Geschichte gelesen. Danach erzählt er sie seinem Freund mit eigenen Worten. So merkt er, ob er alles verstanden hat.
Erklärung: Richtig! Wer den Inhalt mit eigenen Worten nacherzählen kann, hat ihn verstanden. Beim Erzählen merkt man auch, wo noch Lücken sind.