Sagen, welche Lesestrategie geholfen hat
Ole liest: „Die Katze springt auf den Tsich.“ Das ergibt keinen Sinn. Was hilft Ole jetzt?
Erklärung: Ole hat sich verlesen. Beim langsamen Nochmal-Lesen merkt er: Tisch! Nachfragen hilft bei einem Wort, das man nicht kennt, nicht bei einem verlesenen.
Ida liest: „Der Junge kletterte auf den Baum und rief vom obersten Ast.“ Sie kennt alle Wörter, sieht aber nichts vor sich. Was hilft Ida jetzt?
Erklärung: Ida kennt die Wörter schon. Ihr fehlt das Bild: Junge, Baum, ganz oben auf dem Ast. Dafür ist der Film im Kopf da.
Kai liest: „Der Bauer füttert die Ferkel.“ Das Wort „Ferkel“ kennt er nicht. Was hilft Kai jetzt?
Erklärung: Ein Wort, das man nicht kennt, wird beim Nochmal-Lesen nicht klarer. Dann hilft Nachfragen: Ferkel sind kleine Schweine.
Tom liest: „Der Leuchtturm steht auf einer Klippe.“ Was eine Klippe ist, weiß er nicht. Neben dem Text ist ein Bild: ein Turm auf einem steilen Felsen am Meer. Was hilft Tom jetzt?
Erklärung: Das Bild zeigt, was das unbekannte Wort meint: Eine Klippe ist ein steiler Felsen am Meer.
Lina soll einen Text ĂĽber Eulen lesen. Sie weiĂź nicht, worauf sie achten soll. Was hilft Lina jetzt?
Erklärung: Mit einer Frage im Kopf liest du wie ein Detektiv und suchst die Antwort im Text.
Ole hatte „Tsich“ gelesen und dann den Satz noch einmal gelesen. Er sagt: „Nochmal lesen hat geholfen, weil …“ Welche Begründung passt?
Erklärung: Eine gute Begründung sagt, welches Problem die Strategie gelöst hat: Ole hatte sich verlesen.
Ida hat sich den Satz als Film im Kopf vorgestellt. Sie sagt: „Der Film im Kopf hat geholfen, weil …“ Welche Begründung passt?
Erklärung: Jedes Wort laut sagen ist noch kein Verstehen. Geholfen hat das Bild im Kopf, denn jetzt sieht Ida die Szene.
Tom hat sich das Bild vom Leuchtturm angeschaut. Er sagt: „Das Bild hat geholfen, weil …“ Welche Begründung passt?
Erklärung: Das Bild hat Toms Wort-Problem gelöst. Den Text ersetzt es nicht, es hilft beim Verstehen.
Lina hat sich vor dem Lesen gefragt: „Was fressen Eulen?“ Sie sagt: „Meine Frage hat geholfen, weil …“ Welche Begründung passt?
Erklärung: Die Frage hat Lina beim Lesen geführt. Darum hat sie gemerkt, wo die Antwort steht.
Ben sieht beim Lesen kein Bild im Kopf. Er liest den Absatz einfach schneller. Danach versteht er ihn.
Erklärung: Schneller lesen macht kein Bild. Ben muss langsamer werden und sich die Szene vorstellen.
Kai kennt das Wort „Ferkel“ nicht. Er fragt seine Lehrerin und hört: „kleine Schweine“. Danach versteht er den Satz „Der Bauer füttert die Ferkel.“
Erklärung: Die Hilfe passt zum Problem: Ein unbekanntes Wort klärt man durch Nachfragen.
Emma hat sich verlesen: „Der Vogel baut ein Nets.“ Sie stellt sich die Frage: „Was fressen Vögel?“ Das hilft ihr bei diesem Satz.
Erklärung: Eine Frage vor dem Lesen ist eine gute Strategie, aber nicht für dieses Problem. Emma hat sich verlesen: Nochmal langsam lesen zeigt „Nest“.
Ali kennt das Wort „Mähne“ nicht. Welches Verhalten passt zu seinem Problem?
Erklärung: Für ein unbekanntes Wort braucht Ali eine Erklärung. Schneller lesen oder weiterblättern lässt das Wort unklar.
Sara liest: „Der Hund rennt über die Wisee.“ Bring in die richtige Reihenfolge, was Sara beim Lesen tut.
Erklärung: Erst merkt Sara das Problem, dann wählt sie die passende Hilfe, dann prüft sie: Jetzt stimmt das Bild im Kopf.