Dem Anderen begegnen (GS)
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Zwei Kinder wollen beide auf derselben Schaukel schaukeln und streiten. Wie könnten sie eine Lösung finden, mit der beide einverstanden sind?
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Ein neues Kind in der Klasse sitzt in der Pause allein. Wie könnte sich dieses Kind fühlen, und was könntest du tun?
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Auf dem Pausenhof gilt: Wer den Ball zuerst hat, bestimmt das Spiel. Ist das eine gute Regel? Was spricht dafĂĽr, was dagegen?
Tom und Ela wollen beide dasselbe Buch. Welche Lösung kommt ohne Gewalt aus?
Erklärung: Wegreißen und Schubsen tun dem anderen weh. Abwechseln geht ohne Gewalt — und beide kommen dran.
Jonas und Aylin wollen beide ans Fenster sitzen. Welche Lösung kommt ohne Gewalt aus?
Erklärung: Losen entscheidet, ohne dass jemand verletzt wird. Ziehen und Treten sind Gewalt.
Mats sagt, der Ball war im Aus. Lina sagt, er war drin. Welche Lösung kommt ohne Gewalt aus?
Erklärung: Jemanden fragen, der es gesehen hat, löst den Streit mit Worten. Anbrüllen und Werfen sind Gewalt — auch Brüllen kann wehtun.
In der Pause: Wer braucht jetzt Hilfe?
Erklärung: Wer sich wehgetan hat, braucht jemanden, der hilft oder eine Lehrerin holt.
Beim Aufräumen: Wer braucht jetzt Hilfe?
Erklärung: Der Stapel ist zu schwer für eine allein. Wer genau hinschaut, sieht, wo jemand nicht weiterkommt.
Welcher Satz ist höflich?
Erklärung: Mit „bitte“ und einer Frage bittet man, statt zu befehlen oder zu drohen.
Lena darf beim Fangen nicht mitspielen und schaut traurig zu. Was wĂĽnscht sich Lena jetzt?
Erklärung: Lena schaut zu und ist traurig, weil sie nicht mitdarf. Wer sich in sie hineinversetzt, sieht: Sie will dabei sein.
Du findest Spinnen toll. Emil zittert, als du ihm eine Spinne zeigst. Was wĂĽnscht sich Emil jetzt?
Erklärung: Du magst Spinnen, Emil nicht. Was du toll findest, muss ein anderer nicht toll finden — er zittert, also will er Abstand.
Ole schubst Mia von der Rutsche, damit er zuerst darf. Das ist Gewalt.
Erklärung: Schubsen tut weh und kann gefährlich sein. Wer zuerst darf, kann man auch mit Worten ausmachen.
Ali steht allein. Paula fragt ihn: „Willst du mitspielen?“ Paula geht auf Ali zu.
Erklärung: Wer fragt und einlädt, geht auf den anderen zu. Weggucken oder ausweichen wäre das Gegenteil.