Für die Enkel mitdenken — Umwelt über Generationen
Im Stadtwald liegt viel MĂĽll. Welche Handlung hilft auch noch in vielen Jahren?
Erklärung: Neuer Müll kommt immer wieder. Nur wenn man dranbleibt, bleibt der Wald sauber — ein einziges Aufräumen reicht nicht.
Auf dem Schulhof gibt es im Sommer keinen Schatten. Welche Handlung hilft auch noch in vielen Jahren?
Erklärung: Ein Baum wächst viele Jahre lang und spendet immer mehr Schatten — aber nur, wenn man ihn am Anfang pflegt. Leihschirme helfen nur an einem Tag.
Ben möchte ein Spielzeugauto kaufen. Welche Handlung hilft auch noch in vielen Jahren?
Erklärung: Ein haltbares Spielzeug kann noch andere Kinder erfreuen. Billige Autos, die schnell kaputtgehen, werden schnell zu Müll, der lange bleibt.
Die Klasse will Strom sparen. Welche Handlung hilft auch noch in vielen Jahren?
Erklärung: Ein fester Dienst macht das Sparen zur Gewohnheit, Tag für Tag. Ein einziger Tag ohne Licht spart nur einmal.
Ein Bach im Dorf soll sauber bleiben. Welche Handlung hilft auch noch in vielen Jahren?
Erklärung: Ein sauberer Bach braucht alle, und das immer wieder. Ein Einzelner kann ihn nicht allein und nicht auf einmal retten.
Mila und ihr Opa pflanzen heute eine kleine Eiche. Wer hat etwas davon, und wann?
Erklärung: Eichen wachsen langsam und werden sehr alt. Ein großer Schattenbaum wird sie erst nach Jahrzehnten — davon haben spätere Generationen etwas.
Ein Fischer nimmt nur große Fische mit und lässt die kleinen wieder frei. Wer hat etwas davon, und wann?
Erklärung: Die kleinen Fische wachsen und bekommen Junge. So gibt es auch später noch genug Fische zum Fangen.
Die 4a hat im Frühling zehn junge Bäume gepflanzt. Damit ist die Arbeit für immer erledigt.
Erklärung: Nein. Junge Bäume müssen in trockenen Sommern gegossen und geschützt werden. Umweltschutz braucht einen langen Atem.
Eine Plastikflasche, die heute im Meer landet, ist in einem Jahr verschwunden.
Erklärung: Nein. Plastik zerfällt nur sehr langsam in immer kleinere Stücke und bleibt viele, viele Jahre im Meer — länger als ein Menschenleben.
Eine Försterin fällt jedes Jahr nur so viele Bäume, wie nachwachsen. Dann gibt es auch für ihre Enkel noch Wald.
Erklärung: Ja. Wer nicht mehr nimmt, als nachwächst, lässt genug für später übrig. So entstand das Wort „nachhaltig“.
Hans Carl von Carlowitz schrieb 1713: Man soll nur so viele Bäume fällen, wie wieder ___.
Erklärung: Carlowitz leitete in Sachsen den Bergbau, der sehr viel Holz verbrauchte. Seine Regel ist der Ursprung des Wortes „nachhaltig“: nur nehmen, was nachkommt.
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Worauf könntest du heute verzichten, damit Kinder in 50 Jahren noch eine gesunde Natur haben? Was spricht dafür, was fällt dir daran schwer?
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Jonas sagt: „Was ich allein tue, ändert doch nichts an der Umwelt.“ Stimmst du ihm zu? Begründe.
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Du darfst dir ein neues Paar Turnschuhe aussuchen. Woran könntest du beim Kauf denken, damit es auch später für die Umwelt gut ist?