Was Feste uns sagen — Werte in religiösen Festen
Beim Martinsfest erzählen viele Familien, wie Martin seinen Mantel mit einem frierenden Mann teilt. Was steht dabei im Mittelpunkt?
Erklärung: Die Laternen erinnern an Martin, der geteilt hat. Süßigkeiten sammeln und Gruselkostüme gehören zu Halloween, nicht zu Sankt Martin.
Vor dem Zuckerfest geben muslimische Familien nach ihrem Glauben eine Spende, damit auch arme Menschen feiern können. Was steht dabei im Mittelpunkt?
Erklärung: Die Spende vor dem Fest soll dafür sorgen, dass niemand beim Feiern zurückbleibt. Das ist das Gute am Spenden.
Im Ramadan laden muslimische Familien nach Sonnenuntergang oft Nachbarn und Freunde zum gemeinsamen Essen ein. Was steht dabei im Mittelpunkt?
Erklärung: Beim gemeinsamen Fastenbrechen sitzen viele Menschen an einem Tisch. Das stärkt die Gemeinschaft.
An Allerheiligen besuchen viele christliche Familien die Gräber ihrer verstorbenen Verwandten und stellen ein Licht auf. Was steht dabei im Mittelpunkt?
Erklärung: Mit dem Grabbesuch und dem Licht zeigen die Familien: Wir denken an euch. Das nennt man gedenken — Allerheiligen ist ein ruhiges, ernstes Fest.
An Pessach erzählen jüdische Familien beim Festessen, wie ihre Vorfahren nach ihrer Tradition aus Ägypten in die Freiheit zogen. Was steht dabei im Mittelpunkt?
Erklärung: Beim Pessach-Essen wird jedes Jahr dieselbe Geschichte erzählt, damit sie nicht vergessen wird. Auch Kinder stellen dabei Fragen.
An Erntedank schmücken Christen die Kirche mit Obst, Gemüse und Brot und sagen Gott danke für die Ernte. Was steht dabei im Mittelpunkt?
Erklärung: Schon der Name sagt es: Erntedank heißt Dank für die Ernte. Die Christen danken nach ihrem Glauben Gott dafür.
Anfang Januar ziehen Sternsinger als Heilige Drei Könige von Haus zu Haus und sammeln Geld für Kinder in Not. Was steht dabei im Mittelpunkt?
Erklärung: Die Sternsinger behalten das Geld nicht. Sie sammeln für Kinder, denen es schlecht geht.
Zum Laubhüttenfest bauen jüdische Familien eine Hütte aus Zweigen und laden Gäste zum Essen darin ein. Was steht dabei im Mittelpunkt?
Erklärung: In die Laubhütte lädt man Familie, Freunde und Gäste ein. Gastfreundschaft und Gemeinschaft gehören zum Fest.
Beim Zuckerfest geht es nur ums Süßigkeitenessen.
Erklärung: Nein. Es gibt Süßes, aber Muslime feiern auch das Ende des Fastens, besuchen Verwandte und denken mit einer Spende an Arme.
Zum Opferfest teilen viele muslimische Familien das Fleisch auf: für die Familie, für Nachbarn und für arme Menschen. Auch arme Menschen bekommen also etwas ab.
Erklärung: Ja. Nach dem Brauch geht ein Teil an Menschen, die wenig haben. So feiern alle mit.
Ein Fest, an dem man an Verstorbene denkt, ist meistens ruhig und ernst.
Erklärung: Ja. Es gibt fröhliche Feste und ernste Feste. Beim Gedenken an Verstorbene ist man eher still.
Nur bei christlichen Festen spielt das Teilen mit Armen eine Rolle.
Erklärung: Nein. Auch beim Zuckerfest und beim Opferfest teilen Muslime mit Armen, und auch jüdische Feste kennen Gaben für Menschen in Not.
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Denk an ein Fest, das du feierst. Was ist dir dabei wichtig, außer den Geschenken oder dem Essen?
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Ein Kind aus deiner Klasse feiert ein Fest, das du nicht kennst. Was könntest du es fragen, um mehr darüber zu erfahren?