Landwirtschaft
Welche drei natürlichen Faktoren beeinflussen die Landwirtschaft am meisten?
Erklärung: Die wichtigsten natürlichen Einflussfaktoren auf die Landwirtschaft sind Temperatur (Wärme), Niederschlag (Wasser) und Bodeneigenschaften (Nährstoffe).
Auf sandigem Boden wachsen Pflanzen besonders gut, weil er viel Wasser speichert.
Erklärung: Sandiger Boden speichert schlecht Wasser und Nährstoffe, weil das Wasser schnell durchsickert. Bessere Böden für die Landwirtschaft sind Lehm- oder Lössböden.
Welcher Hof arbeitet ökologisch?
Erklärung: Ökologische Landwirtschaft verzichtet ganz auf chemische Pflanzenschutzmittel und Kunstdünger – Unkraut wird zum Beispiel weggehackt, gedüngt wird mit Mist oder Kompost. Ein kleiner Hof ist nicht automatisch ein Bio-Hof, und auch „nur ein bisschen“ Gift ist nicht ökologisch.
Boden, der besonders viele Nährstoffe enthält und fruchtbar ist, wird als ___ bezeichnet.
Erklärung: Lössböden gehören zu den fruchtbarsten Böden. Löss ist feines, vom Wind abgelagertes Material aus der Eiszeit, das Wasser und Nährstoffe gut speichert.
Was ist Monokultur?
Erklärung: Bei Monokultur wird immer wieder dieselbe Pflanze auf dem gleichen Feld angebaut. Das kann den Boden auslaugen und Schädlinge fördern.
In der konventionellen Landwirtschaft werden künstliche Düngemittel eingesetzt.
Erklärung: Konventionelle Landwirtschaft setzt Kunstdünger ein, um die Erträge zu steigern. Ökologische Landwirtschaft verwendet stattdessen natürliche Dünger wie Mist oder Kompost.
Welches Gebiet in Bayern ist besonders für den Hopfenanbau bekannt?
Erklärung: Die Hallertau (Holledau) in Niederbayern und Oberbayern ist das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt.
Was ist ein Vorteil der ökologischen Landwirtschaft?
Erklärung: Ökologische Landwirtschaft schont die Umwelt, weil keine chemischen Pestizide ins Grundwasser gelangen und die Böden durch Fruchtwechsel gesund bleiben.
Ein Bio-Hof und ein konventioneller Hof bauen nebeneinander auf gleich gutem Boden Weizen an. Wie viel erntet der Bio-Hof meist?
Erklärung: Ohne Kunstdünger und chemischen Pflanzenschutz ist der Ertrag bei Weizen meist deutlich geringer – oft nur etwa halb so hoch. Das ist ein Nachteil der ökologischen Landwirtschaft und ein Grund, warum Bio-Produkte teurer sind. „Bio“ heißt umweltschonender, aber nicht ertragreicher.
Beim Fruchtwechsel werden auf einem Feld jedes Jahr ___ Pflanzenarten angebaut.
Erklärung: Fruchtwechsel (Fruchtfolge) bedeutet, dass jedes Jahr andere Pflanzen auf dem gleichen Feld angebaut werden. Das schont den Boden und verringert Schädlingsbefall.
Ordne die Schritte der Getreideproduktion in die richtige Reihenfolge.
Erklärung: Zuerst wird der Boden vorbereitet (pflügen), dann wird gesät, dann gedüngt und gepflegt, und schließlich wird geerntet.
Massentierhaltung ist eine Form der konventionellen Landwirtschaft.
Erklärung: Massentierhaltung (Intensivtierhaltung) ist typisch für konventionelle Landwirtschaft: viele Tiere auf engem Raum, um möglichst günstig zu produzieren.
1950 arbeitete in Deutschland etwa jeder vierte Mensch in der Landwirtschaft. Wie viele sind es heute?
Erklärung: Heute arbeitet nur noch gut 1 % der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft, also etwa einer von 80. Maschinen wie Mähdrescher und Melkroboter ersetzen viele Arbeitskräfte. Deshalb ziehen viele Menschen vom Land in die Stadt (Landflucht), und der ländliche Raum verändert sich.
Welcher Boden speichert Wasser und Nährstoffe am besten?
Erklärung: Lehmboden besteht aus feinen Teilchen, die Wasser und Nährstoffe gut speichern können. Er ist deshalb besonders fruchtbar.
Produkte aus ökologischer Landwirtschaft erkennt man am ___-Siegel.
Erklärung: Das Bio-Siegel (EU-Bio-Logo) kennzeichnet Lebensmittel aus ökologischer Landwirtschaft, die bestimmte Standards einhalten.
Was versteht man unter Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft?
Erklärung: Nachhaltige Landwirtschaft nutzt die natürlichen Ressourcen so, dass sie auch in Zukunft erhalten bleiben und die Umwelt geschont wird.