Landwirtschaft

Agriculture

Geographie Klasse 5 16 Aufgaben
HumangeographieLandwirtschaftLändlich

Landwirtschaft erzeugt unsere Nahrung in zwei Zweigen: Ackerbau (Getreide, Kartoffeln, Mais) und Viehhaltung (Milch, Fleisch, Eier). Ein Bauernhof ist ein Betrieb mit Fläche, Maschinen und Kreisläufen; ob er ertragreich ist, hängt von Boden und Klima ab, die Gunsträume von Ungunsträumen trennen. Konventionelle Landwirtschaft setzt auf hohe Erträge mit Dünger und Pflanzenschutz, ökologische verzichtet darauf zugunsten von Umwelt und Tierwohl — meist bei geringerem Ertrag und höherem Preis. Hinter jedem Lebensmittel steht so ein Zielkonflikt zwischen Ertrag, Umwelt, Preis und Tierwohl.

Leicht
Multiple Choice #1 20s â–¶ Testen

Welche drei natĂĽrlichen Faktoren beeinflussen die Landwirtschaft am meisten?

  • â—‹ Wind, Sonne, Mond
  • â—Ź Temperatur, Niederschlag, Boden
  • â—‹ Gezeiten, Vulkane, Erdbeben
  • â—‹ Höhe, Breite, Länge
Die wichtigsten natürlichen Einflussfaktoren auf die Landwirtschaft sind Temperatur (Wärme), Niederschlag (Wasser) und Bodeneigenschaften (Nährstoffe).
Wahr / Falsch #2 20s â–¶ Testen

Auf sandigem Boden wachsen Pflanzen besonders gut, weil er viel Wasser speichert.

âś“ Falsch
Sandiger Boden speichert schlecht Wasser und Nährstoffe, weil das Wasser schnell durchsickert. Bessere Böden für die Landwirtschaft sind Lehm- oder Lössböden.
Multiple Choice #3 15s â–¶ Testen

Welcher Hof arbeitet ökologisch?

  • â—Ź Hof Huber hackt das Unkraut und dĂĽngt nur mit Mist
  • â—‹ Hof Maier hat nur zehn KĂĽhe und spritzt Unkrautgift
  • â—‹ Hof Lang spritzt einmal im Jahr etwas Unkrautgift
Ökologische Landwirtschaft verzichtet ganz auf chemische Pflanzenschutzmittel und Kunstdünger – Unkraut wird zum Beispiel weggehackt, gedüngt wird mit Mist oder Kompost. Ein kleiner Hof ist nicht automatisch ein Bio-Hof, und auch „nur ein bisschen“ Gift ist nicht ökologisch.
Wahr / Falsch #4 15s â–¶ Testen

In der konventionellen Landwirtschaft werden kĂĽnstliche DĂĽngemittel eingesetzt.

âś“ Wahr
Konventionelle Landwirtschaft setzt Kunstdünger ein, um die Erträge zu steigern. Ökologische Landwirtschaft verwendet stattdessen natürliche Dünger wie Mist oder Kompost.
Multiple Choice #5 20s â–¶ Testen

Was ist ein Vorteil der ökologischen Landwirtschaft?

  • â—‹ Höhere Erträge
  • â—‹ Geringerer Arbeitsaufwand
  • â—Ź Schonung von Umwelt und Böden
  • â—‹ Billigere Produkte
Ökologische Landwirtschaft schont die Umwelt, weil keine chemischen Pestizide ins Grundwasser gelangen und die Böden durch Fruchtwechsel gesund bleiben.
LĂĽckentext #6 15s â–¶ Testen

Beim Fruchtwechsel werden auf einem Feld jedes Jahr ___ Pflanzenarten angebaut.

âś“ Antwort: verschiedene
Fruchtwechsel (Fruchtfolge) bedeutet, dass jedes Jahr andere Pflanzen auf dem gleichen Feld angebaut werden. Das schont den Boden und verringert Schädlingsbefall.
Sortieren #7 25s â–¶ Testen

Ordne die Schritte der Getreideproduktion in die richtige Reihenfolge.

âś“ Antwort: Boden pflĂĽgen,Aussaat,DĂĽngen und Pflegen,Ernte
Zuerst wird der Boden vorbereitet (pflügen), dann wird gesät, dann gedüngt und gepflegt, und schließlich wird geerntet.
Wahr / Falsch #8 15s â–¶ Testen

Massentierhaltung ist eine Form der konventionellen Landwirtschaft.

âś“ Wahr
Massentierhaltung (Intensivtierhaltung) ist typisch für konventionelle Landwirtschaft: viele Tiere auf engem Raum, um möglichst günstig zu produzieren.
Multiple Choice #9 20s â–¶ Testen

Welcher Boden speichert Wasser und Nährstoffe am besten?

  • â—‹ Sandboden
  • â—Ź Lehmboden
  • â—‹ Kiesboden
  • â—‹ Felsboden
Lehmboden besteht aus feinen Teilchen, die Wasser und Nährstoffe gut speichern können. Er ist deshalb besonders fruchtbar.
LĂĽckentext #10 15s â–¶ Testen

Produkte aus ökologischer Landwirtschaft erkennt man am ___-Siegel.

âś“ Antwort: Bio
Das Bio-Siegel (EU-Bio-Logo) kennzeichnet Lebensmittel aus ökologischer Landwirtschaft, die bestimmte Standards einhalten.
Mittel
LĂĽckentext #1 20s â–¶ Testen

Boden, der besonders viele Nährstoffe enthält und fruchtbar ist, wird als ___ bezeichnet.

✓ Antwort: Lössboden
Lössböden gehören zu den fruchtbarsten Böden. Löss ist feines, vom Wind abgelagertes Material aus der Eiszeit, das Wasser und Nährstoffe gut speichert.
Multiple Choice #2 20s â–¶ Testen

Was ist Monokultur?

  • â—‹ Anbau verschiedener Pflanzen auf einem Feld
  • â—Ź Der Anbau nur einer Pflanzenart auf groĂźen Flächen ĂĽber viele Jahre
  • â—‹ Tierhaltung ohne Ackerbau
  • â—‹ GemĂĽseanbau im Gewächshaus
Bei Monokultur wird immer wieder dieselbe Pflanze auf dem gleichen Feld angebaut. Das kann den Boden auslaugen und Schädlinge fördern.
Multiple Choice #3 20s â–¶ Testen

Welches Gebiet in Bayern ist besonders fĂĽr den Hopfenanbau bekannt?

  • â—‹ Alpenvorland
  • â—Ź Hallertau
  • â—‹ Bayerischer Wald
  • â—‹ Fränkische Schweiz
Die Hallertau (Holledau) in Niederbayern und Oberbayern ist das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt.
Multiple Choice #4 15s â–¶ Testen

Ein Bio-Hof und ein konventioneller Hof bauen nebeneinander auf gleich gutem Boden Weizen an. Wie viel erntet der Bio-Hof meist?

  • â—‹ Etwa doppelt so viel wie der Nachbar
  • â—‹ Etwa gleich viel wie der Nachbar
  • â—Ź Etwa halb so viel wie der Nachbar
Ohne Kunstdünger und chemischen Pflanzenschutz ist der Ertrag bei Weizen meist deutlich geringer – oft nur etwa halb so hoch. Das ist ein Nachteil der ökologischen Landwirtschaft und ein Grund, warum Bio-Produkte teurer sind. „Bio“ heißt umweltschonender, aber nicht ertragreicher.
Multiple Choice #5 15s â–¶ Testen

1950 arbeitete in Deutschland etwa jeder vierte Mensch in der Landwirtschaft. Wie viele sind es heute?

  • â—Ź Etwa einer von 80
  • â—‹ Etwa einer von 4
  • â—‹ Etwa einer von 2
Heute arbeitet nur noch gut 1 % der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft, also etwa einer von 80. Maschinen wie Mähdrescher und Melkroboter ersetzen viele Arbeitskräfte. Deshalb ziehen viele Menschen vom Land in die Stadt (Landflucht), und der ländliche Raum verändert sich.
Multiple Choice #6 25s â–¶ Testen

Was versteht man unter Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft?

  • â—‹ Möglichst viel in kurzer Zeit produzieren
  • â—Ź So wirtschaften, dass Boden und Umwelt auch fĂĽr zukĂĽnftige Generationen erhalten bleiben
  • â—‹ Nur teure Produkte verkaufen
  • â—‹ Möglichst wenig arbeiten
Nachhaltige Landwirtschaft nutzt die natĂĽrlichen Ressourcen so, dass sie auch in Zukunft erhalten bleiben und die Umwelt geschont wird.