Afrika – Naturräumliche Vielfalt
Welche Vegetationszone erstreckt sich beiderseits des Äquators in Afrika?
Erklärung: Der tropische Regenwald liegt beiderseits des Äquators im Kongobecken und in Westafrika, wo es ganzjährig warm und feucht ist.
Wie heißt die größte Wüste Afrikas?
Erklärung: Die Sahara ist mit ca. 9 Mio. km² die größte Trockenwüste der Erde und bedeckt fast ein Drittel des afrikanischen Kontinents.
Der Nil ist der längste Fluss Afrikas.
Erklärung: Richtig. Der Nil ist mit ca. 6.650 km der längste Fluss Afrikas und einer der längsten Flüsse der Welt.
Der höchste Berg Afrikas ist der ___ in Tansania.
Erklärung: Der Kilimandscharo (5.895 m) ist der höchste Berg Afrikas. Er ist ein Vulkan und trägt trotz seiner Lage nahe dem Äquator Gletscher.
Was ist der Sahel?
Erklärung: Der Sahel ist eine halbtrockene Übergangszone südlich der Sahara. Die Region leidet unter Dürren und Desertifikation.
Ordne die Vegetationszonen Afrikas von Nord nach Süd (ab Nordafrika).
Erklärung: Vom Norden zum Äquator folgen die Zonen aufeinander: Sahara → Sahel → Trockensavanne → Feuchtsavanne → Regenwald. Südlich des Äquators wiederholt sich das Muster spiegelbildlich.
In welcher Klimazone liegt der tropische Regenwald?
Erklärung: Der tropische Regenwald liegt in den Tropen, der Zone um den Äquator mit ganzjährig hohen Temperaturen und reichlich Niederschlag.
In der Savanne gibt es eine Trocken- und eine Regenzeit.
Erklärung: Richtig. Die Savanne ist durch den Wechsel von Regen- und Trockenzeit geprägt. In der Trockenzeit verdorrt das Gras, in der Regenzeit ergrünt es wieder.
Welcher große See liegt im Ostafrikanischen Grabenbruch?
Erklärung: Der Tanganjikasee liegt im Ostafrikanischen Grabenbruch und ist der zweittiefste See der Welt. Auch der Malawisee liegt im Graben. Der Victoriasee liegt zwischen den Grabenzonen.
Der Ostafrikanische ___ ist eine geologische Bruchzone, die sich von Äthiopien bis Mosambik erstreckt.
Erklärung: Der Ostafrikanische Grabenbruch (Great Rift Valley) ist ein tektonisch aktives Gebiet, in dem sich Afrika langsam teilt. Hier liegen viele Seen und Vulkane.
Welche Klimadaten stammen von einer Station in den inneren Tropen?
Erklärung: In den inneren Tropen herrschen ganzjährig Temperaturen um 25–28 °C, und es fällt das ganze Jahr über reichlich Regen. Große Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter (Zeile 2) oder extreme Trockenheit (Zeile 3) passen nicht zu den inneren Tropen.
Welches Tier ist typisch für die afrikanische Savanne?
Erklärung: Der Afrikanische Elefant lebt in der Savanne. Weitere typische Tiere sind Löwen, Giraffen, Zebras und Gnus.
Die Sahara besteht nur aus Sanddünen.
Erklärung: Falsch. Nur etwa 20 % der Sahara sind Sandwüste (Erg). Der größte Teil besteht aus Stein- und Kieswüste (Hammada/Serir) sowie Gebirgen wie dem Hoggar.
Im Sahel weiden zu viele Tiere auf zu wenig Land: Die Grasdecke verschwindet, der nackte Boden trocknet aus und wird unfruchtbar wie eine Wüste. Wie nennt man diesen Vorgang?
Erklärung: Desertifikation ist die Ausbreitung wüstenartiger Verhältnisse in Trockengebiete, verursacht durch Überweidung, Abholzung und Klimawandel — besonders im Sahel. Erosion und Verwitterung sind allgemeine Abtragungs- und Zerfallsprozesse, nicht die Verwüstung ganzer Landstriche.
Das Kongobecken in Zentralafrika ist das zweitgrößte zusammenhängende ___-Gebiet der Erde.
Erklärung: Das Kongobecken beherbergt den zweitgrößten tropischen Regenwald der Welt nach dem Amazonas-Regenwald.
Welches Gebirge erstreckt sich entlang der Nordwestküste Afrikas?
Erklärung: Das Atlas-Gebirge erstreckt sich über Marokko, Algerien und Tunesien. Es bildet eine Klimaschranke zwischen dem Mittelmeerklima an der Küste und der Sahara.
Auf einem einzigen Hektar Regenwald im Kongobecken wachsen oft mehr Baumarten als in einem ganzen Wald in Deutschland. Wodurch ist das möglich?
Erklärung: Die konstant hohen Temperaturen und der reichliche Niederschlag ermöglichen ganzjähriges Pflanzenwachstum — so entstehen viele ökologische Nischen für unzählige Arten. Die Regenwaldböden selbst sind übrigens nährstoffarm; die Nährstoffe stecken in den Pflanzen.