Afrika – Naturräumliche Vielfalt

Africa – Natural Environment

Geographie Klasse 6 17 Aufgaben
AfrikaPhysische GeographieKlima und Vegetation

Afrika zeigt seine Klima- und Vegetationszonen fast spiegelbildlich um den Äquator angeordnet: vom immerfeuchten Regenwald über die wechselfeuchten Savannen zu den Trockenwüsten Sahara und Kalahari. Weil der Kontinent überwiegend ein Hochland ist, prägen Tafelländer, der Ostafrikanische Grabenbruch und mächtige Ströme wie Nil, Kongo und Niger das Relief. Diese zonale Abfolge lässt sich hier wie in einem Lehrbuch ablesen — Afrika ist der klassische Anwendungsfall der Klimazonenlehre.

Leicht
Multiple Choice #1 20s â–¶ Testen

Welche Vegetationszone erstreckt sich beiderseits des Äquators in Afrika?

  • â—‹ Savanne
  • â—Ź Tropischer Regenwald
  • â—‹ Steppe
Der tropische Regenwald liegt beiderseits des Äquators im Kongobecken und in Westafrika, wo es ganzjährig warm und feucht ist.
Multiple Choice #2 15s â–¶ Testen

Wie heißt die größte Wüste Afrikas?

  • â—‹ Kalahari
  • â—‹ Namib
  • â—Ź Sahara
Die Sahara ist mit ca. 9 Mio. km² die größte Trockenwüste der Erde und bedeckt fast ein Drittel des afrikanischen Kontinents.
Wahr / Falsch #3 15s â–¶ Testen

Der Nil ist der längste Fluss Afrikas.

âś“ Wahr
Richtig. Der Nil ist mit ca. 6.650 km der längste Fluss Afrikas und einer der längsten Flüsse der Welt.
LĂĽckentext #4 15s â–¶ Testen

Der höchste Berg Afrikas ist der ___ in Tansania.

âś“ Antwort: Kilimandscharo
Der Kilimandscharo (5.895 m) ist der höchste Berg Afrikas. Er ist ein Vulkan und trägt trotz seiner Lage nahe dem Äquator Gletscher.
Multiple Choice #5 15s â–¶ Testen

In welcher Klimazone liegt der tropische Regenwald?

  • â—‹ Gemäßigte Zone
  • â—‹ Subtropen
  • â—Ź Tropen
Der tropische Regenwald liegt in den Tropen, der Zone um den Äquator mit ganzjährig hohen Temperaturen und reichlich Niederschlag.
Wahr / Falsch #6 15s â–¶ Testen

In der Savanne gibt es eine Trocken- und eine Regenzeit.

âś“ Wahr
Richtig. Die Savanne ist durch den Wechsel von Regen- und Trockenzeit geprägt. In der Trockenzeit verdorrt das Gras, in der Regenzeit ergrünt es wieder.
Multiple Choice #7 20s â–¶ Testen

Welche Klimadaten stammen von einer Station in den inneren Tropen?

  • â—Ź Januar 26 °C, Juli 27 °C, 2 100 mm Regen im Jahr
  • â—‹ Januar 1 °C, Juli 19 °C, 700 mm Regen im Jahr
  • â—‹ Januar 13 °C, Juli 34 °C, 20 mm Regen im Jahr
In den inneren Tropen herrschen ganzjährig Temperaturen um 25–28 °C, und es fällt das ganze Jahr über reichlich Regen. Große Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter (Zeile 2) oder extreme Trockenheit (Zeile 3) passen nicht zu den inneren Tropen.
Multiple Choice #8 15s â–¶ Testen

Welches Tier ist typisch fĂĽr die afrikanische Savanne?

  • â—‹ Eisbär
  • â—Ź Elefant
  • â—‹ Braunbär
Der Afrikanische Elefant lebt in der Savanne. Weitere typische Tiere sind Löwen, Giraffen, Zebras und Gnus.
Mittel
Multiple Choice #1 20s â–¶ Testen

Was ist der Sahel?

  • â—‹ Ein groĂźer See in Ostafrika
  • â—Ź Die Ăśbergangszone zwischen Sahara und Savanne
  • â—‹ Ein Gebirge in Nordafrika
Der Sahel ist eine halbtrockene Ăśbergangszone sĂĽdlich der Sahara. Die Region leidet unter DĂĽrren und Desertifikation.
Sortieren #2 30s â–¶ Testen

Ordne die Vegetationszonen Afrikas von Nord nach SĂĽd (ab Nordafrika).

âś“ Antwort: WĂĽste (Sahara), Sahel/Trockensavanne, Feuchtsavanne, Tropischer Regenwald
Vom Norden zum Äquator folgen die Zonen aufeinander: Sahara → Sahel → Trockensavanne → Feuchtsavanne → Regenwald. Südlich des Äquators wiederholt sich das Muster spiegelbildlich.
Multiple Choice #3 25s â–¶ Testen

Welcher groĂźe See liegt im Ostafrikanischen Grabenbruch?

  • â—‹ Tschadsee
  • â—‹ Victoriasee
  • â—Ź Tanganjikasee
Der Tanganjikasee liegt im Ostafrikanischen Grabenbruch und ist der zweittiefste See der Welt. Auch der Malawisee liegt im Graben. Der Victoriasee liegt zwischen den Grabenzonen.
LĂĽckentext #4 20s â–¶ Testen

Der Ostafrikanische ___ ist eine geologische Bruchzone, die sich von Äthiopien bis Mosambik erstreckt.

âś“ Antwort: Grabenbruch
Der Ostafrikanische Grabenbruch (Great Rift Valley) ist ein tektonisch aktives Gebiet, in dem sich Afrika langsam teilt. Hier liegen viele Seen und Vulkane.
Wahr / Falsch #5 20s â–¶ Testen

Die Sahara besteht nur aus SanddĂĽnen.

âś“ Falsch
Falsch. Nur etwa 20 % der Sahara sind Sandwüste (Erg). Der größte Teil besteht aus Stein- und Kieswüste (Hammada/Serir) sowie Gebirgen wie dem Hoggar.
Multiple Choice #6 20s â–¶ Testen

Im Sahel weiden zu viele Tiere auf zu wenig Land: Die Grasdecke verschwindet, der nackte Boden trocknet aus und wird unfruchtbar wie eine WĂĽste. Wie nennt man diesen Vorgang?

  • â—Ź Desertifikation
  • â—‹ Erosion
  • â—‹ Verwitterung
Desertifikation ist die Ausbreitung wüstenartiger Verhältnisse in Trockengebiete, verursacht durch Überweidung, Abholzung und Klimawandel — besonders im Sahel. Erosion und Verwitterung sind allgemeine Abtragungs- und Zerfallsprozesse, nicht die Verwüstung ganzer Landstriche.
LĂĽckentext #7 20s â–¶ Testen

Das Kongobecken in Zentralafrika ist das zweitgrößte zusammenhängende ___-Gebiet der Erde.

âś“ Antwort: Regenwald
Das Kongobecken beherbergt den zweitgrößten tropischen Regenwald der Welt nach dem Amazonas-Regenwald.
Multiple Choice #8 20s â–¶ Testen

Welches Gebirge erstreckt sich entlang der NordwestkĂĽste Afrikas?

  • â—‹ Drakensberg
  • â—Ź Atlas-Gebirge
  • â—‹ Ă„thiopisches Hochland
Das Atlas-Gebirge erstreckt sich ĂĽber Marokko, Algerien und Tunesien. Es bildet eine Klimaschranke zwischen dem Mittelmeerklima an der KĂĽste und der Sahara.
Schwer
Multiple Choice #1 25s â–¶ Testen

Auf einem einzigen Hektar Regenwald im Kongobecken wachsen oft mehr Baumarten als in einem ganzen Wald in Deutschland. Wodurch ist das möglich?

  • â—Ź Ganzjährig Wärme, Licht und Wasser lassen Pflanzen ohne Pause wachsen
  • â—‹ Der besonders fruchtbare Waldboden speichert Nährstoffe ĂĽber Jahrhunderte
  • â—‹ Der Mensch hat dort ĂĽber Jahrhunderte viele Arten angesiedelt
Die konstant hohen Temperaturen und der reichliche Niederschlag ermöglichen ganzjähriges Pflanzenwachstum — so entstehen viele ökologische Nischen für unzählige Arten. Die Regenwaldböden selbst sind übrigens nährstoffarm; die Nährstoffe stecken in den Pflanzen.