Südasien und der Monsun
Über Indien weht der Wind im Sommer monatelang vom Meer aufs Land und bringt Regen, im Winter monatelang trocken vom Land aufs Meer. Wie heißt dieses Windsystem?
Erklärung: Der Monsun ist ein jahreszeitlich wechselndes Windsystem mit Regen- und Trockenzeit. Ein Zyklon ist ein kurzlebiger Wirbelsturm, der Passat weht das ganze Jahr aus derselben Richtung.
Indien ist vom Monsun besonders stark betroffen.
Erklärung: Richtig. Der indische Sommermonsun bringt den Großteil des Jahresniederschlags. Die Landwirtschaft und Wasserversorgung hängen stark davon ab.
Der höchste Gebirgszug der Welt, der ___, liegt in Südasien.
Erklärung: Der Himalaya erstreckt sich über 2.500 km und enthält die höchsten Berge der Welt, darunter den Mount Everest (8.849 m).
Welcher Fluss ist lebensnotwendig für Millionen Menschen in Indien?
Erklärung: Der Ganges fließt durch Nordindien und Bangladesch. Er versorgt Hunderte Millionen Menschen mit Wasser, ist aber auch stark verschmutzt.
In einem Jahr setzt der Monsunregen in Indien viele Wochen später ein als sonst. Was bedeutet das für die Reisbauern?
Erklärung: Die Landwirtschaft hängt am Monsunregen. Kommt er zu spät oder bleibt aus, trocknen die Felder aus – es drohen Ernteausfälle, Dürre und Hunger.
Welche Pflanze wird in Südasien in überfluteten Feldern (Nassreis) angebaut?
Erklärung: Reis ist das wichtigste Nahrungsmittel Südasiens. Nassreisanbau braucht viel Wasser, das der Monsun liefert.
In Mumbai stehen nach heftigen Monsunregenfällen immer wieder Straßen unter Wasser.
Erklärung: Richtig. Zu starker Monsunregen führt regelmäßig zu Überschwemmungen – in Großstädten wie Mumbai ebenso wie in den flachen Flussdeltas.
Welches Land liegt größtenteils im Ganges-Brahmaputra-Delta und ist besonders von Überschwemmungen bedroht?
Erklärung: Bangladesch liegt im flachen Delta von Ganges und Brahmaputra. Große Teile des Landes liegen nur wenige Meter über dem Meeresspiegel.
Im Sommer bläst der Monsunwind vom ___ aufs Land und bringt Regen.
Erklärung: Im Sommer erwärmt sich das Land stärker als das Meer. Feuchte Meeresluft strömt aufs Land und bringt den dringend benötigten Regen.
Welches Gebiet in Südasien kann besonders viele Menschen ernähren?
Erklärung: In der Gangesebene ermöglichen fruchtbare Flussböden und der Monsunregen mehrere Ernten pro Jahr – deshalb ist sie extrem dicht besiedelt und Indien eines der bevölkerungsreichsten Länder der Welt.
Ordne die Ereignisse im Monsunzyklus chronologisch (ab Frühjahr).
Erklärung: Im Frühjahr erwärmt sich das Land → Tiefdruckgebiet entsteht → feuchte Seeluft strömt ein → Monsunregen von Juni bis September → im Winter kehrt sich die Strömung um.
Welche Naturkatastrophe bedroht die Küsten Südasiens neben Überschwemmungen?
Erklärung: Zyklone entstehen über dem warmen Indischen Ozean und können mit hohen Windgeschwindigkeiten und Sturmfluten verheerende Schäden anrichten.
Der Himalaya hat Einfluss auf den Monsun, weil er feuchte Luft aufstaut.
Erklärung: Richtig. Der Himalaya wirkt als Barriere: Die feuchte Monsunluft staut sich an der Südseite, steigt auf und regnet ab (Steigungsregen). Die Nordseite ist trocken.
An den Westghats an der Küste Indiens steigt feuchte Meeresluft auf, und es regnet dort sehr stark; hinter dem Gebirge bleibt es trocken. Wie nennt man diesen Regen?
Erklärung: Feuchte Luft wird am Gebirge zum Aufsteigen gezwungen, kühlt ab, und der Wasserdampf kondensiert zu Wolken und Regen (Steigungsregen). Die windabgewandte Seite bleibt trocken.