Wer durfte mitbestimmen — und wer nicht?
In der athenischen Demokratie durften alle erwachsenen Einwohner Athens an der Volksversammlung teilnehmen.
Erklärung: Falsch. Nur freie, erwachsene, männliche Bürger durften mitstimmen. Frauen, Sklaven und Metöken (zugezogene Fremde) waren ausgeschlossen.
Welche Gruppe durfte in Athen an der Volksversammlung mitstimmen?
Erklärung: Nur der freie, erwachsene, männliche Bürger gehörte zum demos. Frauen, Sklaven und Metöken waren vom Stimmrecht ausgeschlossen.
Was ist an dem Satz „Athen war eine Demokratie für alle“ falsch?
Erklärung: Der Ausschluss war kein Fehler an der athenischen Demokratie, sondern Teil von ihr. Nur ein kleiner Teil der Einwohner durfte mitbestimmen.
In Athen lebten mehr Sklaven als stimmberechtigte BĂĽrger.
Erklärung: Richtig. Schätzungen gehen von 80 000–100 000 Sklaven aus, während es nur etwa 30 000–40 000 Bürger gab.
Wer von diesen drei Menschen im Athen des Jahres 430 v. Chr. darf in der Ekklesia mitstimmen?
Erklärung: Auch ein einfacher Handwerker durfte abstimmen, wenn er Bürger war. Bildung und Einfluss halfen Aspasia nicht — Frauen waren ausgeschlossen.
Arme BĂĽrger, etwa Ruderer der Flotte, durften in Athen genauso abstimmen wie reiche.
Erklärung: Innerhalb der Bürgerschaft galt politische Gleichheit (Isonomie). Der Ausschluss verlief zwischen Bürgern und Nicht-Bürgern, nicht zwischen Arm und Reich.
Welche Gruppe zahlte in Athen Steuern und kämpfte im Krieg, durfte aber nicht abstimmen?
Erklärung: Metöken trugen Lasten der Polis ohne politische Rechte — ein Ausschluss, der heute kaum vorstellbar wäre.
Eine Bürgerversammlung beschließt über einen Krieg. Wer trägt die Folgen, ohne mitentschieden zu haben?
Erklärung: Die Mehrheit der Bevölkerung war von Entscheidungen betroffen, an denen sie nicht beteiligt war.