Fair wirtschaften — Gewinn mit Verantwortung
Drei Schokoladenfirmen machen alle Gewinn. Welche wirtschaftet fair?
Erklärung: Alle drei machen Gewinn — der Unterschied ist, wie. Fair ist ein Geschäft, bei dem auch die Menschen gut wegkommen, die die Zutaten liefern.
Eine Firma hat in diesem Jahr eine Million Euro Gewinn gemacht. Schon deshalb ist sie unfair.
Erklärung: Gewinn allein sagt nichts über Fairness. Unfair wird es, wenn er auf Kosten anderer entsteht — durch zu wenig Lohn, Lügen oder Schäden an der Umwelt.
Welcher Betrieb ist ein Sozialunternehmen?
Erklärung: Ein Sozialunternehmen verkauft wie jedes Geschäft, setzt seinen Gewinn aber für ein soziales Ziel ein. Wer nichts verkauft, ist kein Unternehmen.
Das Kaufhaus „Zweite Chance“ verkauft gespendete Möbel und bezahlt mit dem Gewinn Ausbildungen für Jugendliche ohne Arbeit. Es ist ein Sozialunternehmen.
Erklärung: Es verkauft etwas und steckt den Gewinn in ein soziales Ziel — genau das macht ein Sozialunternehmen aus.
Ein Unternehmen, das verkauft und seinen Gewinn vor allem fĂĽr ein soziales Ziel einsetzt, heiĂźt ___.
Erklärung: Sozialunternehmen verbinden beides: Sie verdienen Geld und helfen damit Menschen oder der Umwelt.
Die Klasse verkauft Schoko-Bananen. Fair gehandelte Bananen kosten mehr als normale. Was passiert mit dem Gewinn, wenn der Verkaufspreis gleich bleibt?
Erklärung: Höhere Kosten bei gleichen Einnahmen lassen weniger übrig. Fairness hat einen Preis — entweder kleinerer Gewinn oder ein höherer Verkaufspreis.
Ein Bauer braucht 50 Cent pro Liter Milch, um seine Kosten zu decken. Welchen Preis zahlt eine Eisdiele, die fair wirtschaftet?
Erklärung: Bei 50 Cent deckt der Bauer gerade seine Kosten und verdient nichts, bei 40 Cent verliert er Geld. Auch der Bauer braucht einen Gewinn, um davon zu leben.
In der Werkstatt eines Fahrradladens arbeiten drei Leute. Welche Regelung fĂĽr den Lohn ist fair?
Erklärung: Lohn ist Teil der Kosten, kein Rest vom Gewinn. Wer arbeitet, bekommt den vereinbarten Lohn — auch wer neu ist.
Eine Färberei leitet ihr gefärbtes Abwasser ungereinigt in den Fluss, um Geld zu sparen. Sie wirtschaftet fair.
Erklärung: Die Firma spart, aber die Fische und die Menschen am Fluss bezahlen dafür. Fair ist, die Kosten für das Reinigen selbst zu tragen.
Eine Firma lädt ihren Abfall heimlich im Wald ab. Wer hat dadurch einen Nachteil?
Erklärung: Die Firma spart die Kosten für die Entsorgung, den Schaden tragen andere. Darum ist das nicht nur verboten, sondern auch unfair.
Mehrwegbecher für den Schulstand kosten einmal 20 €. Einwegbecher kosten bei jedem Fest 5 €. Gespült wird von den Kindern selbst. Nach wie vielen Festen haben die Mehrwegbecher weniger gekostet als die Einwegbecher?
Erklärung: Nach 4 Festen kosten Einwegbecher 20 € — genauso viel. Erst nach 5 Festen (25 €) sind die Mehrwegbecher billiger, und es fällt weniger Müll an.
Ein Bäcker verkauft Brot vom Vortag zum halben Preis, statt es wegzuwerfen. Er verdient damit noch etwas und verschwendet weniger.
Erklärung: Weggeworfenes Brot bringt nichts ein. Billiger verkauft bringt es noch Einnahmen — und weniger Lebensmittel landen im Müll.