Funktionen und DatenflĂĽsse
Welcher Baustein ist eine Funktion im Sinne der funktionalen Modellierung?
Erklärung: Eine Funktion ist ein Prozess, der aus einer oder mehreren Eingaben genau eine Ausgabe erzeugt – hier aus drei Noten den Durchschnitt. Ein Baustein mit zwei Ausgaben müsste man in zwei Funktionen aufteilen; „Durchschnitt = 2,3“ ist nur ein Wert, kein Prozess.
Ein Datenflussdiagramm zeigt, wie Daten von ___ ĂĽber Funktionen zur Ausgabe flieĂźen.
Erklärung: Das Datenflussdiagramm modelliert den Weg der Daten: Eingabe → Funktion(en) → Ausgabe.
Welche Formel in der Tabellenkalkulation ist eine Verkettung von Funktionen?
Erklärung: Bei der Verkettung wird die Ausgabe einer Funktion zur Eingabe der nächsten: Der Mittelwert wird an RUNDEN weitergegeben, also RUNDEN(MITTELWERT(…)) – wie f(g(x)). Eine einzelne Funktion ist keine Verkettung, und zwei Funktionen nebeneinander auf denselben Daten auch nicht.
Im Datenflussdiagramm: Was stellt ein Verteiler dar?
Erklärung: Ein Verteiler (Splitter) teilt einen Datenstrom auf, sodass derselbe Wert an mehrere Funktionen gehen kann.
Eine Funktion in der funktionalen Modellierung kann mehrere Eingaben, aber nur eine Ausgabe haben.
Erklärung: Richtig. Im Modell hat eine Funktion mehrere Eingaben (Parameter), aber genau eine Ausgabe (Rückgabewert).
Die Funktionen f(x) = x + 3 und g(x) = 2·x werden verkettet zu h(x) = f(g(x)). Was ist h(5)?
Erklärung: g(5) = 2·5 = 10. Dann f(10) = 10 + 3 = 13. Also h(5) = f(g(5)) = 13.
Verkettung: g(x) = x², f(x) = x + 1. Berechne f(g(3)).
Erklärung: g(3) = 9. f(9) = 10. Also f(g(3)) = 10.
Welche Funktion ist in der Tabellenkalkulation vordefiniert?
Erklärung: MITTELWERT steht wie SUMME oder WENN fertig im Programm zur Verfügung und kann sofort genutzt werden. Funktionen wie RABATT_BERECHNEN oder NOTE_AUS_PUNKTEN gibt es nicht von Haus aus – sie müsste man selbst definieren.
Die Werte, die einer Funktion als Eingabe ĂĽbergeben werden, heiĂźen ___.
Erklärung: Parameter sind die Eingabewerte einer Funktion. Zum Beispiel hat SUMME(A1:A10) den Bereich A1:A10 als Parameter.
In einem Datenflussdiagramm können Daten auch rückwärts fließen.
Erklärung: Falsch. In einem Datenflussdiagramm fließen Daten immer in einer Richtung — von den Eingaben über die Funktionen zur Ausgabe.
Welche bedingte Funktion prĂĽft eine Bedingung und gibt je nach Ergebnis unterschiedliche Werte aus?
Erklärung: Die WENN-Funktion (IF) hat die Form: WENN(Bedingung; Wert_wenn_wahr; Wert_wenn_falsch).
f(a, b) = a + b, g(x) = 3·x. Berechne g(f(2, 5)).
Erklärung: f(2, 5) = 7. g(7) = 3·7 = 21.
Ein Onlineshop berechnet: Preis = Stückpreis · Anzahl. Dann Rabatt = Preis · 0,9 (bei Rabatt). Welches Konzept wird hier angewendet?
Erklärung: Die Preisberechnung ist die erste Funktion, die Rabattierung die zweite. Die Ausgabe der ersten wird Eingabe der zweiten.
Ein Datenflussdiagramm und ein Flussdiagramm (Programmablaufplan) sind dasselbe.
Erklärung: Falsch. Ein Datenflussdiagramm zeigt den Fluss der Daten zwischen Funktionen. Ein Flussdiagramm (Programmablaufplan) zeigt den Ablauf von Anweisungen mit Verzweigungen und Schleifen.
Wenn die Ausgabe von Funktion f als Eingabe fĂĽr Funktion g dient, nennt man dies ___ von Funktionen.
Erklärung: Die Verkettung (Komposition) von Funktionen verbindet Ausgabe → Eingabe.