Richtig lagern — und was das Datum bedeutet
Auf dem Joghurt steht „mindestens haltbar bis 4. März" und heute ist der 7. März. Was tust du?
Erklärung: „Mindestens haltbar bis" ist eine Zusage über die Qualität, keine Grenze. Danach entscheidest du selbst — mit Augen, Nase und einem kleinen Bissen.
Auf dem Hackfleisch steht „zu verbrauchen bis 4. März" und heute ist der 7. März. Was tust du?
Erklärung: „Zu verbrauchen bis" ist eine harte Grenze für leicht verderbliche Sachen. Man riecht die Keime nicht, und Braten macht sie nicht sicher genug.
Wo lagerst du Kartoffeln am besten?
Erklärung: Kartoffeln brauchen es kühl und dunkel. In der Wärme keimen und schrumpeln sie, im Licht werden sie grün und ungenießbar. Ob der Kühlschrank schadet, sehen Fachleute heute unterschiedlich: Dort wird ein Teil der Stärke süß, und Betriebe, die Pommes machen, sollen Kartoffeln über 6 °C lagern.
Warum hält Milch im Kühlschrank länger als auf dem Tisch?
Erklärung: Gebremst, nicht getötet: Die Keime sind noch da und vermehren sich nur langsamer. Deshalb hält auch gekühlte Milch nicht ewig.
Mehl gehört in ein geschlossenes Gefäß an einen trockenen Platz.
Erklärung: Trocken und geschlossen — Feuchtigkeit lässt Mehl klumpen und verderben, und das Gefäß hält Vorratsschädlinge draußen.
Ein Lebensmittel mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum ist automatisch verdorben.
Erklärung: Ungeöffnet und richtig gelagert sind Nudeln, Reis oder Konserven oft noch lange danach gut. Genau dieser Irrtum füllt viele Mülltonnen.