Reste retten — was in der Tonne landet
Wo entsteht in Deutschland der größte Teil der weggeworfenen Lebensmittel?
Erklärung: Über die Hälfte der rund elf Millionen Tonnen im Jahr kommt aus Privathaushalten — also aus Küchen wie deiner, nicht aus dem Handel.
Vom Mittagessen ist eine halbe Schüssel Nudeln übrig. Was ist der beste nächste Schritt?
Erklärung: Schnell kühlen und schließen hält die Keime klein. Stundenlang lauwarm stehen lassen ist genau der Weg, auf dem Reste tatsächlich verderben.
Das Brot vom Wochenende ist hart, aber nicht schimmelig. Was machst du daraus?
Erklärung: Hart ist trocken, nicht verdorben. Genau für altes Brot gibt es Knödel, Brösel, Arme Ritter und Brotsuppe.
Du gehst einkaufen. Welcher Handgriff verhindert am ehesten, dass etwas verdirbt?
Erklärung: Die häufigste Ursache ist „zu viel gekauft". Wer weiß, was schon da ist, kauft nicht zum zweiten Mal dasselbe.
Wenn ein Gemüse weich wird, kann man daraus noch eine Suppe kochen.
Erklärung: Weich ist noch nicht verdorben. Suppe und Eintopf sind genau die Gerichte, die weiches Gemüse noch gut verwerten — schimmliges dagegen nicht.
Beim Kochen zuerst das zu nehmen, was am längsten im Kühlschrank liegt, spart Lebensmittel.
Erklärung: Ältestes zuerst — so kommt nichts hinten im Fach in Vergessenheit. Im Handel heißt dieselbe Regel „first in, first out".