Flammkuchen und Verwandte — ein Teig, viele Hitzen
Du willst einen klassischen Flammkuchen backen. Wie sind Teig und Belag?
Erklärung: Flammkuchen ist der ungesäuerte, dünne Verwandte der Pizza mit Crème fraîche statt Tomate. Der dicke, luftige Teig gehört zur Focaccia.
Du hast drei Fladen vor dir: einen dünnen ungesäuerten, einen dicken mit viel Öl und Fingerdellen, eine hohle Tasche. Welcher ist die Focaccia?
Erklärung: Focaccia hat eine hohe Hydration und viel Öl und wird eingedellt, sie bleibt dick. Der dünne ist der Flammkuchen, die Tasche ist die Pita.
Du schiebst einen einfachen Fladenteig bei großer Hitze in den Ofen, und er springt zu einer hohlen Tasche auf. Was steckt dahinter?
Erklärung: Bei großer Hitze verdampft das Wasser im Teig schlagartig, der Dampf treibt die Pita zur Tasche auf. Das ist derselbe Dampf, der auch die Schichten anderer Gebäcke hebt.
Ein dünner Flammkuchen backt am besten wie?
Erklärung: Der dünne Flammkuchen braucht große Hitze und wenig Zeit, sonst trocknet er durch. Lange, milde Hitze macht ihn hart.
Von diesen dreien geht einer bei großer Hitze durch den Dampf im Inneren zu einer Tasche auf. Welcher ist es?
Erklärung: Die Pita springt durch den Dampf im Inneren zur Tasche auf. Flammkuchen bleibt dünn und flach, Focaccia dick und luftig.
Ein Flammkuchen wird mit Crème fraîche, Zwiebeln und Speck belegt und dünn und schnell gebacken.
Erklärung: Das ist der klassische Flammkuchen: dünn, kaum Hefe, Crème fraîche statt Tomate und ein sehr heißer, kurzer Backvorgang.
Focaccia hat eine niedrige Hydration und wird sehr dünn ausgerollt.
Erklärung: Focaccia hat gerade eine hohe Hydration und viel Öl und bleibt dick und luftig. Dünn und trocken ist der Flammkuchen.
Eine Pita springt bei großer Hitze auf, weil der Dampf im Inneren den Teig zu einer Tasche auftreibt.
Erklärung: Das Wasser im Teig verdampft schlagartig, und der Dampf treibt die beiden Seiten auseinander. So entsteht die hohle Tasche.