Auftun und teilen — für alle muss es reichen
In der Schüssel liegen 24 Klöße, am Tisch sitzen 7 Kinder. Wie viele gibst du in der ersten Runde pro Person?
Erklärung: 7 mal 3 sind 21, es bleiben 3 übrig. Bei 4 pro Person bräuchtest du 28 — die Letzten gingen leer aus.
20 Frikadellen, 6 Kinder. Wie viele bleiben nach einer fairen ersten Runde ĂĽbrig?
Erklärung: 3 pro Kind sind 18, also bleiben 2. Der Rest ist die zweite Runde für alle, die noch Hunger haben.
Du bist als Erster dran und weiĂźt nicht, wie viel im Topf ist. Wie viel nimmst du?
Erklärung: Nachnehmen geht immer, zurücklegen nicht. Wer vorne großzügig ist, nimmt es hinten jemandem weg.
Die Suppe reicht sichtbar nicht fĂĽr zwei volle Kellen pro Person. Was tust du beim Auftun?
Erklärung: Erst eine faire Runde für alle, dann verteilen, was bleibt. Nach Reihenfolge oder Größe zu bevorzugen ist genau das, was am Tisch auffällt.
Beim Auftun fĂĽr andere nimmt man sich selbst zuerst und am meisten.
Erklärung: Wer auftut, bedient zuerst die anderen und nimmt sich zuletzt. Das ist der ganze Unterschied zwischen Auftun und Zugreifen.
15 Muffins lassen sich auf 4 Kinder gleichmäßig verteilen, ohne dass etwas übrig bleibt.
Erklärung: 4 mal 3 sind 12, es bleiben 3 übrig — gleichmäßig geht es nicht auf. Der Rest wird geteilt oder für später aufgehoben.