Auftun und teilen — für alle muss es reichen
Serving and Sharing — There Has to Be Enough
Aus einem Topf für eine bekannte Zahl von Leuten aufzutun ist eine echte Aufgabe, und sie geht schief, wenn die Ersten großzügig sind: Dann bekommen die Letzten weniger, und das merken alle. Der Trick ist, vorher zu teilen statt hinterher zu korrigieren — vierundzwanzig Klöße auf sieben Kinder sind drei pro Person und drei bleiben übrig, also gibt es eine faire Runde und danach eine zweite für alle, die noch wollen. Wer selbst aufgetan bekommt, hilft mit, indem er erst wenig nimmt und nachnimmt.
Ermöglicht (1)
Du bist als Erster dran und weißt nicht, wie viel im Topf ist. Wie viel nimmst du?
Beim Auftun für andere nimmt man sich selbst zuerst und am meisten.
In der Schüssel liegen 24 Klöße, am Tisch sitzen 7 Kinder. Wie viele gibst du in der ersten Runde pro Person?
20 Frikadellen, 6 Kinder. Wie viele bleiben nach einer fairen ersten Runde übrig?
Die Suppe reicht sichtbar nicht für zwei volle Kellen pro Person. Was tust du beim Auftun?
15 Muffins lassen sich auf 4 Kinder gleichmäßig verteilen, ohne dass etwas übrig bleibt.