Auftun und teilen — für alle muss es reichen

Serving and Sharing — There Has to Be Enough

Kochen und Backen Klasse 3 6 Aufgaben
TischkulturGastgebenFairness

Aus einem Topf für eine bekannte Zahl von Leuten aufzutun ist eine echte Aufgabe, und sie geht schief, wenn die Ersten großzügig sind: Dann bekommen die Letzten weniger, und das merken alle. Der Trick ist, vorher zu teilen statt hinterher zu korrigieren — vierundzwanzig Klöße auf sieben Kinder sind drei pro Person und drei bleiben übrig, also gibt es eine faire Runde und danach eine zweite für alle, die noch wollen. Wer selbst aufgetan bekommt, hilft mit, indem er erst wenig nimmt und nachnimmt.

Leicht
Multiple Choice #1 20s ▶ Testen

Du bist als Erster dran und weißt nicht, wie viel im Topf ist. Wie viel nimmst du?

  • ● Eher wenig, du kannst nachnehmen
  • ○ So viel du willst, du warst zuerst da
  • ○ Genau die Hälfte
Nachnehmen geht immer, zurücklegen nicht. Wer vorne großzügig ist, nimmt es hinten jemandem weg.
Wahr / Falsch #2 15s ▶ Testen

Beim Auftun für andere nimmt man sich selbst zuerst und am meisten.

✓ Falsch
Wer auftut, bedient zuerst die anderen und nimmt sich zuletzt. Das ist der ganze Unterschied zwischen Auftun und Zugreifen.
Mittel
Multiple Choice #1 25s ▶ Testen

In der Schüssel liegen 24 Klöße, am Tisch sitzen 7 Kinder. Wie viele gibst du in der ersten Runde pro Person?

  • ○ 3
  • ○ 4
  • ○ 2
7 mal 3 sind 21, es bleiben 3 übrig. Bei 4 pro Person bräuchtest du 28 — die Letzten gingen leer aus.
Multiple Choice #2 25s ▶ Testen

20 Frikadellen, 6 Kinder. Wie viele bleiben nach einer fairen ersten Runde übrig?

  • ● 2
  • ○ 0
  • ○ 4
3 pro Kind sind 18, also bleiben 2. Der Rest ist die zweite Runde für alle, die noch Hunger haben.
Multiple Choice #3 25s ▶ Testen

Die Suppe reicht sichtbar nicht für zwei volle Kellen pro Person. Was tust du beim Auftun?

  • ● Eine Kelle für alle, dann schauen, was übrig ist
  • ○ Volle Portionen, bis der Topf leer ist
  • ○ Erst die Großen, dann die Kleinen
Erst eine faire Runde für alle, dann verteilen, was bleibt. Nach Reihenfolge oder Größe zu bevorzugen ist genau das, was am Tisch auffällt.
Wahr / Falsch #4 20s ▶ Testen

15 Muffins lassen sich auf 4 Kinder gleichmäßig verteilen, ohne dass etwas übrig bleibt.

✓ Falsch
4 mal 3 sind 12, es bleiben 3 übrig — gleichmäßig geht es nicht auf. Der Rest wird geteilt oder für später aufgehoben.