Gemüse und Obst
Kohlrabi sieht aus wie eine Knolle. In welche Warengruppe der Küche gehört er?
Erklärung: Kohlrabi ist eine Form des Gemüsekohls — die dicke Knolle ist ein verdickter Stängel über der Erde, keine Wurzel. Er gehört zum Kohlgemüse, wie Brokkoli und Weißkohl.
Zucchini, Paprika und Tomate landen in derselben Warengruppe. In welcher?
Erklärung: Gegessen wird bei allen dreien die Frucht der Pflanze, also das, was aus der Blüte wächst — darum Fruchtgemüse. Auch Gurke, Aubergine und Kürbis gehören dazu.
Champignons zählen in der Küche zum Gemüse. Was sind sie biologisch?
Erklärung: Pilze bilden ein eigenes Reich neben Pflanzen und Tieren. Die Küche führt sie beim Gemüse, weil sie so verarbeitet werden — botanisch sind sie keins.
Rhabarber wird wie Obst zu Kompott gekocht. Welcher Teil der Pflanze landet dabei im Topf?
Erklärung: Vom Rhabarber isst man die Blattstiele — er ist Stielgemüse, auch wenn er süß zubereitet wird wie Obst. Die Blätter selbst isst man nicht.
In eine Gemüsepfanne kommen Karottenscheiben und frischer Spinat. Wann gibst du was hinein?
Erklärung: Wurzelgemüse ist fest und braucht Minuten, Blattgemüse fällt in Sekunden zusammen. Wer die Warengruppe kennt, kennt die Reihenfolge: das Feste zuerst, das Zarte zuletzt.
Du bereitest Karotten für Karottensticks vor. Bring die Schritte in die richtige Reihenfolge.
Erklärung: Erst im Ganzen waschen, dann putzen und schälen, zuletzt schneiden. Wer erst schneidet und dann wäscht, spült über jede Schnittfläche wasserlösliche Vitamine aus.
Reife Tomaten sollen bis übermorgen halten und gut schmecken. Wo lagerst du sie?
Erklärung: Tomaten sind kälteempfindlich und verlieren im Kühlschrank Aroma (BZfE). Sie geben außerdem das Reifegas Ethylen ab, das empfindliches Gemüse wie Salat schneller welken lässt — darum getrennt lagern.
Neben der Obstschale mit Bananen und Avocados liegt ein Brokkoli. Nach zwei Tagen ist er gelb geworden. Was steckt dahinter?
Erklärung: Nachreifende Früchte wie Bananen und Avocados geben Ethylen ab (BZfE), das empfindliches Gemüse schneller altern lässt. Brokkoli reift nicht nach, er vergilbt — und gehört ohnehin kühl gelagert.
Paprika schneidest du zuerst in Streifen und wäschst dann die Streifen gründlich — so wird alles sauber.
Erklärung: Andersherum: erst im Ganzen waschen, dann schneiden. Über die Schnittflächen laugen wasserlösliche Vitamine aus, und der Schmutz von außen landet sonst auf dem Schnittgut.
Geschnittene Kohlrabistifte lässt du zwei Stunden in Wasser liegen, bis du sie brauchst — das kostet keine Vitamine.
Erklärung: Im Wasser laugen Vitamin C, B-Vitamine und Mineralstoffe über die Schnittflächen aus. Besser abgedeckt kühl stellen oder erst kurz vor dem Garen schneiden.
Zwiebeln und Kartoffeln lagerst du besser nicht im selben Korb — neben Zwiebeln keimen Kartoffeln schneller.
Erklärung: So rät es das BZfE: Zwiebeln lassen Kartoffeln schneller keimen und faulen. Beide mögen es kühl, dunkel und trocken — aber getrennt.
Frisches Basilikum hält sich besser außerhalb des Kühlschranks als darin.
Erklärung: Basilikum ist kälteempfindlich; das BZfE empfiehlt Zimmertemperatur. Andere frische Kräuter wie Petersilie oder Schnittlauch halten sich dagegen im Kühlschrank länger.