Konvergenz und Divergenz
Welche dieser Funktionen ist fĂŒr x â â konvergent?
ErklĂ€rung: Bei 3 â 2/xÂČ strebt der Bruch gegen 0, also f gegen 3: konvergent. 3x â 2 und 3ËŁ â 2 wachsen ĂŒber alle Grenzen und sind divergent.
Der abgebildete Graph steigt fĂŒr x > 0 stĂ€ndig. Wie verhĂ€lt sich f fĂŒr x â â?
ErklĂ€rung: Der Graph steigt zwar stĂ€ndig, wird aber immer flacher und lĂ€uft auf y = 4 zu: konvergent. StĂ€ndiges Steigen bedeutet nicht Divergenz, und dass 4 nie erreicht wird, ist fĂŒr den Grenzwert unerheblich.
Gegen welche Zahl konvergiert f(x) = 7 + 5/xÂČ fĂŒr x â â?
ErklĂ€rung: Der Bruch 5/xÂČ strebt gegen 0, also strebt f(x) gegen 7.
Ein Kaffee kĂŒhlt ab nach T(x) = 18 + 70 · 0,8ËŁ (in °C, x in Zeitschritten von 10 Minuten). Gegen welche Temperatur konvergiert T fĂŒr x â â?
ErklĂ€rung: 0,8ËŁ strebt fĂŒr x â â gegen 0, also strebt T gegen 18 + 0 = 18: die Zimmertemperatur. Erreicht wird sie nie, konvergent ist T trotzdem.
FĂŒr f(x) = xÂČ schreibt man lim(xââ) f(x) = â. Ist f fĂŒr x â â konvergent?
ErklĂ€rung: Die Werte von xÂČ wachsen ĂŒber jede Schranke: bestimmte Divergenz. âlim = ââ ist nur die Kurzschreibweise dafĂŒr. Da â keine Zahl ist, gibt es keinen Grenzwert und f ist nicht konvergent.
Der Graph gehört zu f(x) = â0,5xÂČ. Was gilt fĂŒr x â â?
ErklĂ€rung: Die nach unten geöffnete Parabel fĂ€llt rechts ĂŒber jede Schranke: bestimmte Divergenz gegen ââ. Das Vorzeichen zĂ€hlt, denn â0,5xÂČ wird negativ und immer kleiner.
Die Funktion f(x) = xÂČ ist fĂŒr x â â konvergent oder divergent? Antworte mit einem Wort: ___
ErklĂ€rung: xÂČ wĂ€chst ĂŒber jede Schranke. Es gibt keine Zahl, gegen die die Werte streben: divergent (bestimmt, gegen â).
FĂŒr x â â wĂ€chst f(x) = xÂČ â 100x ĂŒber alle Grenzen, obwohl es zuerst negativ ist. Es gilt f(x) > 0 fĂŒr alle x > c. Bestimme das kleinste passende c.
ErklĂ€rung: f(x) = x · (x â 100) ist fĂŒr x > 100 positiv und bleibt es. Der Term wĂ€chst zwar ĂŒber jede Schranke, aber erst ab x = 100 sind die Werte auch positiv.
Bei welcher dieser Funktionen pendelt der Wert fĂŒr x â â hin und her, ohne sich festzulegen?
ErklĂ€rung: 2 · sin x lĂ€uft immer wieder zwischen â2 und 2. 2 â 1/x legt sich auf 2 fest (Grenzwert), â2x fĂ€llt ĂŒber jede Schranke (bestimmte Divergenz gegen ââ).
Um y = 0 liegt der gestrichelte Streifen von â0,3 bis 0,3. Kann 0 der Grenzwert von f(x) = sin x fĂŒr x â â sein?
ErklĂ€rung: Der Grenzwert verlangt: ab einem x-Wert bleibt der Graph im Streifen. Bei sin x kehrt er bei jeder Schwingung wieder heraus. Durch 0 zu gehen genĂŒgt nicht, und die Schmalheit des Streifens hilft nicht: Jeder Streifen, der schmaler als die Schwingung ist, wird verlassen.
Gegen wie viele verschiedene Zahlen L konvergiert f(x) = sin x fĂŒr x â â?
ErklĂ€rung: FĂŒr jede Zahl L gibt es Streifen, die der Graph immer wieder verlĂ€sst. Es gibt keinen Grenzwert, also null Zahlen L.
Um y = 1 liegt ein Streifen der Halbbreite h. Bei f(x) = 3 · sin x + 1 bleibt der Graph fĂŒr alle x im Streifen, wenn h groĂ genug ist. Wie groĂ muss h mindestens sein (Rand zĂ€hlt mit)?
ErklĂ€rung: f schwankt zwischen 1 â 3 = â2 und 1 + 3 = 4, also höchstens 3 von y = 1 entfernt. Ein Streifen mit Halbbreite unter 3 ist schmaler als die Schwankung (6 breit) und wird bei jeder Schwingung verlassen, wo immer er liegt: Es gibt keinen Grenzwert.
Wie verhÀlt sich f(x) = 2ˣ an den beiden Enden?
ErklĂ€rung: Links ist 2ËŁ ein kleiner positiver Bruch (2â»Âčâ° = 1/1024) und strebt gegen 0, rechts wĂ€chst 2ËŁ ĂŒber jede Schranke. Die beiden Enden verhalten sich verschieden und mĂŒssen einzeln untersucht werden.
Der Graph gehört zu f(x) = x³. Wie verhÀlt sich f an den beiden Enden?
ErklĂ€rung: Der Graph kommt von links unten und geht nach rechts oben. FĂŒr x â ââ ist xÂł negativ (z. B. (â10)Âł = â1000), also strebt f gegen ââ.
Bestimme lim(xâââ) 2ËŁ.
ErklĂ€rung: FĂŒr sehr negatives x ist 2ËŁ = 1/2â»ËŁ ein beliebig kleiner positiver Bruch, etwa 2â»ÂČâ° â 0,000001. Der Grenzwert ist 0.
Gegen welche Zahl konvergiert f(x) = 1 + 2ËŁ fĂŒr x â ââ?
ErklĂ€rung: 2ËŁ strebt fĂŒr x â ââ gegen 0, also strebt 1 + 2ËŁ gegen 1. FĂŒr x â â wĂ€re f dagegen divergent.
Untersuche f(x) = 3 â 2ËŁ und g(x) = 2 · sin x fĂŒr x â ââ und fĂŒr x â +â. Berechne bei f einige Werte (etwa an den Stellen â10, â20, 10, 20), gib das Verhalten mit der Grenzwertschreibweise an und sage, ob f dort konvergent oder divergent ist. BegrĂŒnde bei g mit den Werten, warum es keinen Grenzwert gibt.
Schreibe deine Rechnung auf Papier und fotografiere sie.
ErklĂ€rung: Beide Enden getrennt: bei f konvergiert das linke Ende gegen 3, das rechte divergiert bestimmt gegen ââ. g pendelt fĂŒr alle x zwischen â2 und 2 und hat an keinem Ende einen Grenzwert.