Grenzverhalten und Stetigkeit
FĂŒr welche Funktion gilt lim(xâ+â) f(x) = 3?
ErklĂ€rung: lim(xâ+â) f(x) = 3 heiĂt: FĂŒr immer gröĂere x kommen die Funktionswerte beliebig nahe an 3 heran. Bei 3 + 1/x wird 1/x beliebig klein. 3x wĂ€chst ĂŒber alle Grenzen; 1/(x â 3) hat bei x = 3 einen Pol und strebt fĂŒr x â +â gegen 0.
Jede ganzrationale Funktion vom Grad n â„ 1 divergiert fĂŒr x â +â.
ErklĂ€rung: Richtig. Bei ganzrationalen Funktionen bestimmt der fĂŒhrende Term das Verhalten fĂŒr x â ±â. Da der fĂŒhrende Koeffizient â 0 ist, strebt |f(x)| â â.
FĂŒr f(x) = 5xÂł â 2x gilt: lim(xâ+â) f(x) = ___
ErklĂ€rung: Der fĂŒhrende Term 5xÂł dominiert. Da der Koeffizient 5 > 0 und der Grad ungerade ist, gilt f(x) â +â fĂŒr x â +â.
Welche Funktion ist an der Stelle x = 0 NICHT stetig?
ErklĂ€rung: FĂŒr x â 0â» ergibt sich 0+1 = 1, fĂŒr x = 0 ergibt sich 0â1 = â1. Da die Grenzwerte nicht ĂŒbereinstimmen, ist f an x = 0 nicht stetig.
FĂŒr f(x) = â3x⎠+ 7xÂČ â 1: Was ist der Grenzwert lim(xâââ) f(x)? Gib ââ als -999 an.
ErklĂ€rung: Der fĂŒhrende Term ist â3xâŽ. Da x⎠immer positiv ist und der Koeffizient â3 negativ, gilt f(x) â ââ fĂŒr x â ââ.
Die Funktion f(x) = 1/x konvergiert fĂŒr x â +â gegen 0.
ErklĂ€rung: Richtig. FĂŒr x â +â wird 1/x immer kleiner und nĂ€hert sich beliebig nah an 0 an: lim(xâ+â) 1/x = 0.
Welche Aussage zur Stetigkeit ist richtig?
ErklĂ€rung: Polynomfunktionen sind auf ganz â stetig, da sie keine SprĂŒnge oder LĂŒcken aufweisen. Die anderen Aussagen sind falsch (z. B. f(x) = xÂČ + 1 hat keine Nullstelle, ist aber stetig).
FĂŒr f(x) = 2xâ” â x gilt: lim(xâââ) f(x) = ___
ErklĂ€rung: Der fĂŒhrende Term ist 2xâ”. FĂŒr x â ââ ist xâ” â ââ, also 2xâ” â ââ.
Was beschreibt die Streifen-Vorstellung bei der Konvergenz?
ErklĂ€rung: Dies ist die anschauliche Epsilon-Vorstellung: Egal wie schmal man den Streifen um den Grenzwert wĂ€hlt, ab einem bestimmten xâ bleibt der Graph in diesem Streifen.
Die Funktion f(x) = (â1)ËŁ konvergiert fĂŒr x â +â (x â â€).
ErklĂ€rung: Falsch. f springt zwischen â1 und +1 hin und her. Da sich die Funktionswerte keinem festen Wert annĂ€hern, divergiert f.
Gegeben: f(x) = { 2x+1 fĂŒr x < 1; ax fĂŒr x â„ 1 }. Welchen Wert muss a haben, damit f an x = 1 stetig ist?
ErklĂ€rung: Stetigkeit erfordert lim(xâ1â») f(x) = f(1). lim(xâ1â») = 2·1+1 = 3. f(1) = a·1 = a. Also a = 3.
FĂŒr f(x) = âxâ¶ + 4xÂł gilt: lim(xâ+â) f(x) = ___
ErklĂ€rung: Der fĂŒhrende Term âxâ¶ dominiert. Da xâ¶ â +â und der Koeffizient â1 negativ ist, gilt f(x) â ââ.
Eine Funktion divergiert fĂŒr x â +â. Was bedeutet das?
ErklĂ€rung: Divergenz bedeutet, dass kein endlicher Grenzwert existiert. Die Funktionswerte können gegen ±â streben oder beliebig schwanken.
Die abschnittsweise definierte Funktion f(x) = { xÂČ fĂŒr x †2; 4 fĂŒr x > 2 } ist an der Stelle x = 2 stetig.
ErklĂ€rung: Richtig. lim(xâ2â») = 2ÂČ = 4 und f(2) = 2ÂČ = 4 und lim(xâ2âș) = 4. Alle stimmen ĂŒberein, also ist f stetig bei x = 2.
Gegeben f(x) = { x+3 fĂŒr x < 2; 2x+c fĂŒr x â„ 2 }. FĂŒr welchen Wert von c ist f stetig bei x = 2?
ErklĂ€rung: lim(xâ2â») = 2+3 = 5. f(2) = 2·2+c = 4+c. Stetigkeit: 4+c = 5, also c = 1.
Welche Art von Unstetigkeit liegt bei f(x) = {1 fĂŒr x †0; 2 fĂŒr x > 0} an x = 0 vor?
ErklĂ€rung: lim(xâ0â») = 1 und lim(xâ0âș) = 2. Die links- und rechtsseitigen Grenzwerte existieren, sind aber verschieden â Sprungstelle.
Bestimme lim(xâ2) (xÂČ â 4)/(x â 2).
ErklĂ€rung: (xÂČâ4)/(xâ2) = (xâ2)(x+2)/(xâ2) = x+2 fĂŒr x â 2. lim(xâ2) (x+2) = 4.
Der Zwischenwertsatz besagt: Ist f stetig auf [a,b] und gilt f(a) < 0 < f(b), dann hat f mindestens eine Nullstelle in (a,b).
ErklÀrung: Richtig. Stetige Funktionen nehmen auf einem abgeschlossenen Intervall jeden Wert zwischen f(a) und f(b) an.
lim(xâ0) sin(x)/x = ___.
ErklĂ€rung: Dies ist ein fundamentaler Grenzwert der Analysis. Er wird oft geometrisch ĂŒber FlĂ€chenvergleiche am Einheitskreis begrĂŒndet.
Die Funktion f(x) = 1/xÂČ hat bei x = 0:
ErklĂ€rung: 1/xÂČ > 0 fĂŒr alle x â 0 und 1/xÂČ â +â fĂŒr x â 0. Es gibt keinen Vorzeichenwechsel.