Das bestimmte Integral
Der Graph von f verlĂ€uft auf [0, 4] oberhalb der x-Achse und schlieĂt mit ihr eine FlĂ€che von 6 ein. Welchen Wert hat â«â⎠f(x) dx?
ErklĂ€rung: FĂŒr f(x) â„ 0 ist das bestimmte Integral genau der FlĂ€cheninhalt zwischen Graph und x-Achse â hier 6. Wer durch die IntervalllĂ€nge 4 teilt (1,5), berechnet den Mittelwert; wer mit ihr multipliziert (24), zĂ€hlt die Breite doppelt.
Der Hauptsatz der Differential- und Integralrechnung besagt: â«âá” f(x) dx = F(b) â ___.
ErklĂ€rung: Ist F eine Stammfunktion von f, so gilt â«âá” f(x) dx = F(b) â F(a).
Berechne â«âÂČ xÂČ dx.
ErklĂ€rung: F(x) = xÂł/3. â«âÂČ xÂČ dx = 8/3 â 0 = 8/3 â 2,67.
â«âÂł (xÂČ + 5) dx = 0.
ErklĂ€rung: Richtig. Die Integrationsgrenzen sind gleich, das Intervall hat die LĂ€nge null â F(3) â F(3) = 0, egal wie die Funktion aussieht.
Berechne â«âÂł (2x + 1) dx.
ErklĂ€rung: F(x) = xÂČ + x. F(3) â F(1) = (9+3) â (1+1) = 12 â 2 = 10.
f(x) = x auf [0, 2], zerlegt in zwei gleich breite Streifen. Wie groĂ ist die Obersumme Oâ?
ErklĂ€rung: Die Obersumme nimmt in jedem Streifen den gröĂten Funktionswert als Rechteckshöhe â 1·1 + 1·2 = 3. Der Wert 1 ist die Untersumme (kleinste Werte), 2 ist die exakte FlĂ€che dazwischen.
â«âá” f(x) dx = ââ«___ f(x) dx.
ErklĂ€rung: Vertauschung der Integrationsgrenzen Ă€ndert das Vorzeichen: â«âá” = ââ«á”â.
Berechne â«âÂč (3xÂČ â 2x + 1) dx.
ErklĂ€rung: F(x) = xÂł â xÂČ + x. F(1) â F(0) = (1 â 1 + 1) â 0 = 1.
FĂŒr f(x) = x â 3 gilt â«âÂČ f(x) dx < 0.
ErklĂ€rung: Richtig. Auf [0, 2] verlĂ€uft der Graph von f(x) = x â 3 unter der x-Achse, das Integral ist negativ (hier â4). Das bestimmte Integral kann also negative Werte annehmen.
FĂŒr eine Funktion f gilt â«âÂł f(x) dx = 7 und â«ââ” f(x) dx = 2. Welchen Wert hat â«ââ” f(x) dx?
ErklĂ€rung: IntervalladditivitĂ€t: Die Integrale ĂŒber [0,3] und [3,5] setzen sich zum Integral ĂŒber [0,5] zusammen â 7 + 2 = 9. Subtrahieren (5) oder Multiplizieren (14) verwechselt die Regel.
Berechne â«â⎠âx dx = â«â⎠x^(1/2) dx.
ErklĂ€rung: F(x) = (2/3)x^(3/2). F(4) â F(1) = (2/3)·8 â (2/3)·1 = 16/3 â 2/3 = 14/3 â 4,67.
â«âá” c·f(x) dx = c · â«âá” f(x) dx. Diese Regel heiĂt ___.
ErklÀrung: Ein konstanter Faktor kann vor das Integral gezogen werden (HomogenitÀt).
Berechne â«ââÂč xÂł dx.
ErklĂ€rung: F(x) = xâŽ/4. F(1) â F(â1) = 1/4 â 1/4 = 0. (xÂł ist eine ungerade Funktion, symmetrisches Intervall.)
Auf [0, 1] gilt xÂČ â€ x. Daraus folgt â«âÂč xÂČ dx †â«âÂč x dx.
ErklÀrung: Richtig. Monotonie des Integrals: Liegt ein Graph auf dem ganzen Intervall unter dem anderen, ist auch sein Integral kleiner (1/3 †1/2).
Berechne â«âÂł (xÂČ â 2x) dx.
ErklĂ€rung: F(x) = xÂł/3 â xÂČ. F(3) â F(0) = (9 â 9) â 0 = 0.
Die Untersumme Uâ und die Obersumme Oâ fĂŒr f(x) = xÂČ + 1 auf [0,2] mit n Teilintervallen. Was gilt fĂŒr n â â?
ErklĂ€rung: FĂŒr stetige Funktionen konvergieren Ober- und Untersummen gegen den gleichen Grenzwert â das bestimmte Integral.
Berechne â«ââ” 4 dx.
ErklĂ€rung: F(x) = 4x. F(5) â F(2) = 20 â 8 = 12. (FlĂ€che eines Rechtecks: Breite 3, Höhe 4.)
â«âá” (f(x) + g(x)) dx = â«âá” f(x) dx + â«âá” g(x) dx. Dies ist die ___ des Integrals.
ErklÀrung: Das Integral einer Summe ist die Summe der Integrale (LinearitÀt/Summenregel).
Berechne â«âÂČ (xÂł â x) dx.
ErklĂ€rung: F(x) = xâŽ/4 â xÂČ/2. F(2) â F(0) = (16/4 â 4/2) â 0 = 4 â 2 = 2.
Welche Rechnung wendet den Hauptsatz richtig an?
ErklĂ€rung: Hauptsatz: Stammfunktion F(x) = xÂČ bilden, dann F(2) â F(1) = 4 â 1 = 3 rechnen. Wer [2] einsetzt, hat abgeleitet statt aufgeleitet; wer nur 4 erhĂ€lt, hat F(1) nicht abgezogen.
Berechne â«âÂČ (1/xÂČ) dx = â«âÂČ xâ»ÂČ dx.
ErklĂ€rung: F(x) = â1/x. F(2) â F(1) = â1/2 â (â1) = â1/2 + 1 = 1/2 = 0,5.