Stellengerecht untereinander — und die „Kleine-von-Große“-Falle
Bei 52 − 27 stehen in der Einerspalte oben die 2, unten die 7. Was rechnest du?
Erklärung: Gefragt ist 2 − 7, denn oben steht der Minuend. Weil 2 kleiner als 7 ist, geht es noch nicht — man muss erst entbündeln. Wer „7 − 2 = 5" rechnet, tappt in die „Kleine-von-Große"-Falle und bekommt 35 statt 25.
Lena rechnet 74 − 38 und schreibt 44. Was ist passiert?
Erklärung: In den Einern ist 4 − 8 gefragt. Lena hat die kleinere von der größeren Ziffer abgezogen (8 − 4 = 4) — die „Kleine-von-Große"-Falle. Richtig ist 74 − 38 = 36 (erst entbündeln: 14 − 8 = 6, dann 6 − 3 = 3).
Ali rechnet bei 62 − 35 in den Einern 5 − 2 = 3, „weil man immer die kleinere von der größeren abzieht". Stimmt sein Vorgehen?
Erklärung: Nein. Oben steht der Minuend: gefragt ist 2 − 5, und das geht nicht — also entbündeln (12 − 5 = 7). Richtig ist 27, nicht 33. Getauscht wird nie.
Du rechnest 435 − 261 schriftlich. Welche Rechnung machst du als Erste?
Erklärung: Man rechnet spaltenweise von rechts nach links und beginnt bei den Einern. So kann ein Entbündeln sauber an die nächste Stelle weitergegeben werden.
Berechne schriftlich, hier ist die obere Ziffer nie zu klein: 68 − 25 = ___
Erklärung: Einer 8 − 5 = 3, Zehner 6 − 2 = 4. Ergebnis 43. Hier ist die obere Ziffer nie zu klein.